Zum Inhalt springen

Container unterwegs nach Mosambik

Aktion Hoffnung schickt Kleidung in Katastrophengebiet

Flutkatastrophe in Mosambik

In der Region Beira fehlt vielen Opfern des Zyklons Idai noch immer das Nötigste. Die Aktion Hoffnung hat nun den Transport von 24 Tonnen gebrauchter Kleidung und Schuhen initiiert, finanziert. Der Container wurde am 11. Juni losgeschickt. Die Sammelzentrale Laupheim übernahm die herausfordernde Logistik.

Vor der Beladung des Containers gab es viele bürokratische Hürden zu überwinden. "Wir mussten zuerst einen verlässlichen Partner finden und uns mit den dortigen gesetzlichen und steuerlichen Regeln auseinandersetzen", erklärte Roman Engelhart, der Betriebsleiter der Aktion-Hoffnung-Sammelzentrale in Laupheim. Dass der Bedarf an Kleidung und anderen Hilfsgütern vor Ort auch mittelfristig sehr groß ist, bestätigte Caritas International, mit der der Hilfstransport abgestimmt ist.

Der Container machte sich von Dornstadt bei Ulm per Güterzug auf den Weg nach Hamburg. Von dort erreichen die Hilfsgüter Beira per Schiff übers Mittelmeer. Die Verteilung der Kleidung vor Ort übernimmt die kirchliche Hilfsorganisation ESMABAMA, die sich eigentlich im Bildungsbereich engagiert, aber jetzt vor allem im Wiederaufbau der zerstörten Region tätig ist. Der Vorstand der Aktion Hoffnung, Anton Vaas, freut sich, dass der Transport endlich auf die Reise geschickt werden konnte. Er bedankte sich bei allen Beteiligten.

Ein Bischofsring zum Anprobieren

Welches Fach er in seiner Schulzeit denn am liebsten mochte und worin er "nicht so gut" war, wollten die jungen Besucher:innen beispielsweise wissen und der Bischof verriet, dass er Biologie und Geschichte sehr mochte, er aber in Mathe nicht so gut war. Auch erfuhren die Gäste aus der Lindenschule beispielsweise, dass der Bischof, der sich eine Stunde Zeit für sie nahm, in seiner Freizeit gerne verreist und seine Tage, die mit einem Gebet in der Hauskapelle beginnen, von früh bis spät mit vielen Terminen gefüllt sind. 

Im Anschluss an die Fragerunde zeigte Fürst seinen Gästen die "Wiese der Nachhaltigkeit" und die Photovoltaikanlage auf dem Bischofshaus-Dach, mit denen er Zeichen für den Klima- und Artenschutz setzt. Dann ging es zum gemeinsamen Gebet in die Hauskapelle und auf dem Weg von dort zurück zu einem erfrischenden Getränk im Foyer wartete ein weiterer Höhepunkt: Der Bischof zeigte den Besucher:innen seine Mitra, das Brustkreuz und den Bischofsring, den er sogar zum Anprobieren gab.

Ganz am Ende des kurzweiligen Besuchs stand der Austausch von Geschenken: Bischof Fürst freute sich sehr über ein selbstgemachtes farbenfrohes Kunstwerk, das ihm überreicht wurde, und beschenkte seine Gäste im Gegenzug mit bischöflichem Honig aus seinen Bienenstöcken, der ebenfalls mit großer Freude entgegengenommen wurde.

Mehr zum Autor

Aktuelles

zum Thema

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

Aulendorf

In der „Solidarischen Gemeinde“ Aulendorf engagieren sich Ehrenamtliche für Geselligkeit, Gesundheit und sorgende Unterstützung - nicht nur im Alter.

Liebevolle Hingabe an die Mitmenschen

Wangen

Baden-Württemberg ehrt das Wirken von Schwester Bonavita Löhr und der Untermarchtaler Vinzentinerinnen in Wangen im Allgäu mit der Staufermedaille.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Spatenstich für ökumenisches Gemeindehaus

Bavendorf

Mit einem festlichen Spatenstich feierten zahlreiche Gemeindemitglieder gemeinsam den Beginn der Bauphase in Bavendorf.

Mehr Service und bessere Orientierung

Rottenburg am Neckar, Stuttgart

Die neue Website der Diözese Rottenburg-Stuttgart stärkt die digitale Kommunikation mit klarer Nutzerführung, schnellen Infos und mehr Service.

Neue Strukturen für das Glaubensleben in der Region

Öhringen

Vertreterinnen und Vertreter aus Heilbronn-Neckarsulm, Hohenlohe und Mergentheim nutzen die Möglichkeit zum Austausch über „Kirche der Zukunft“.

Dem Dienst am ganzen Menschen verschrieben

Stuttgart

Der Caritasverband der Diözese trauert um langjährigen Mitarbeiter Ralf Klein-Jung. Nach einer schweren Krankheit ist er vor wenigen Tagen verstorben.

Ein Ort in der Stadt zum Gespräch

Tübingen

Die Kampagne „Politik auf 13 Quadratmetern“ lädt zum Austausch. Ziel ist es, Menschen eine Stimme zu geben, die sich politisch abgehängt fühlen.