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72 Stunden lang Anpacken in Grün

Die Welt ein bisschen besser machen: Unter großem „Hallo" startete die 72-Stunden-Aktion. Stellvertretend für die ganze Diözese war Auftakt in Aalen.

Aalen

Spannung zum Auftakt: Viele Gruppen erfahren erst zum Beginn der 72-Stunden-Aktion, in welchem Projekt sie sich engagieren sollen - hier bei der diözesanen Eröffnung in Aalen. Foto: Schwenk

Die Welt ist an diesem Nachmittag in ein fröhliches Grün getaucht. Diese freundliche Farbe gehört genauso zur 72-Stunden-Aktion, wie die lustige „Sa-Biene“ und „Stoppi“. Denn es geht um Zeit: In genau 72 Stunden wollen Jugendliche und Kinder aus den Dekanaten Ostalb und Heidenheim, gemeinsam mit 23 weiteren Dekanaten in der Diözese die Welt ein bisschen besser machen. Am Donnerstagnachmittag startete die Aktion pünktlich um 17.07 Uhr in der Kirche St. Maria in Aalen.

„Es ist mega"

Grüne Luftballons, grüne Shirts, grüne Farbstrahler. Rund 400 Mädchen und Jungs sind beim Countdown zur 72-Stunden-Aktion dabei. „Es ist mega, dass so viele Leute gekommen sind“, sagt Verena Zauner, Leiterin der Jugendreferate im Dekanat Ostalb. Gemeinsam mit einem Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen sowie in Zusammenarbeit mit der diözesanen Leiterin des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ), Nadine Maier, und der Projektleiterin des Bischöflichen Jugendamtes, Viviane Taxis, hat sie die 72-Stunden-Aktion vor Ort auf den Weg gebracht. „Sagenhafte 22 Gruppen mit 500 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind hier dabei“, freut sich Viviane Taxis. Aus Erfahrung ist bekannt, dass zu den Angemeldeten immer noch eine Reihe weiterer Engagierter hinzukommt. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind es sogar insgesamt 6200, deutschlandweit rund 200.000 Jugendliche, die in drei Tagen unter dem Motto „Euch schickt der Himmel“ in sozialen, ökologischen oder die Gemeinschaft fördernden Projekten anpacken.

„Glauben wird im Handeln wirksam“

„Ich freue mich besonders, dass Ökologie und Klimaschutz so eine große Rolle in euren Projekten spielen“, sagt Karin Schieszl-Rathgeb, Ordinariatsrätin und Schirmherrin der Aktion. Die Jugendlichen hätten durch die Wahl der Projekte, die es in den nächsten drei Tagen umzusetzen gilt, Verständnis dafür gezeigt, dass die Schöpfung ein Geschenk Gottes und kostbar ist. Dekan Robert Kloker führt die Gedanken weiter: „Glauben wird im Handeln wirksam“, ruft er den Jugendlichen zu.

Vielfältige Projekte

Und genau das werden die Gruppen in den nächsten 72 Stunden tun. In den Dekanaten Ostalb und Heidenheim sind Projekte wie „einen Erlebnispfad für Kinder und Jugendliche bauen“, das „Herz Aalens berühren“, „Insekten und Vögeln ein Zuhause schenken“, eine „Sandgrube für Großtiere anlegen“, ein „Mitfahrbänkle bauen“ oder „Bedürftigen eine warme Mahlzeit schenken“, unter den Projektangeboten. Die Kinder und Jugendlichen haben einen riesen Spaß dabei, die toll vorbereiteten Projekttaschen aus den Händen des Vorbereitungsteams entgegenzunehmen.

Eine Menschenkette der Hoffnung

Unter den grünen Luftballons und der amüsanten Moderation von Magdalena Kreer alias „Sa-Biene“ und Adrian Neufeld alias „Stoppi“ vergeht die Stunde bis zum bundesweiten Countdown im Nu. Dekan Kloker leitet die Bildung einer Menschenkette durch die ganze Kirche an, alle halten sich an den Händen. Ein schönes Zeichen, ein schönes Bild, das Hoffnung macht und Freude – und für eine Weile die Welt in frisches Grün taucht.

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