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Dekane gehen in die Verlängerung

Ekkehard Schmid leitet das Dekanat Allgäu-Oberschwaben zusammen mit Dr. Claus Blessing und Thomas Bucher künftig bis 2029 kommissarisch.

Weingarten
Gruppenfoto vor gotischem Fenster.

Dekan Ekkehard Schmid (m.) und seine Stellvertreter Dr. Claus Blessing (r.) und Thomas Bucher (l.) bleiben kommissarisch im Amt - Foto: DRS/Waggershauser

Die katholische Kirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart stellt sich derzeit für die Zukunft neu auf und passt ihre Strukturen der Mitgliederzahl und den zurückgehenden Finanzen an. Bischof Dr. Klaus Krämer verlängerte vor diesem Hintergrund die Amtszeit von Dekan Ekkehard Schmid (61) und von den stellvertretenden Dekanen Dr. Claus Blessing (55) und Thomas Bucher (55). Sie sind somit ab 16. Januar bis zum Abschluss des Strukturprojekts Ende 2029 kommissarisch im Amt. Für die reguläre Dekanewahl kurz vor Weihnachten fanden sich im Dekanat Allgäu-Oberschwaben, das zu den größten in Württemberg zählt, in dieser Umbruchsituation keine Priester, die sich für diese Aufgaben neu zur Verfügung gestellt hätten.

Ekkehard Schmid, seit 2007 Pfarrer in Weingarten, wurde am 7. Februar 2012 zum Dekan gewählt. Nach der zweiten siebenjährigen Amtszeit konnte er sich nicht mehr aufstellen lassen. Gerne hätte er die Aufgaben, die unter anderem Visitationen in den 110 Kirchengemeinden - zusammengefasst in 21 Seelsorgeeinheiten - und die Dienstaufsicht der Pfarrer einschließt, in andere Hände weitergegeben. Dr. Claus Blessing, zunächst Leitender Pfarrer im Oberen Achtal und seit 2015 in Wangen, gehört seit Gründung des Dekanats im Jahr 2008 zum Leitungsteam. Thomas Bucher, einer der beiden Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee, stieß 2019 dazu. Bis zum Eintritt in den Ruhestand im August 2025 war auch Pfarrer Reinhold Hübschle in Ravensburg-West Teil des Dekaneteams.

Motiviert durch viele Engagierte in den Kirchengemeinden

„Mir scheint es sinnvoll zu sein, die Pferde nicht zu wechseln, wenn man sich mitten in einem Fluss befindet“, erklärt Schmid im Blick auf das anstehende Strukturprojekt. Dieses sei ebenso schmerzlich wie schwierig für alle, denen das kirchliche Leben vor Ort am Herzen liege. „Mich motivieren daher vor allem die vielen Engagierten in unseren Kirchengemeinden und diejenigen, die in den Kirchengemeinderäten Verantwortung übernommen haben", betont der Dekan. Er verweist auch auf die gute Zusammenarbeit in der Ökumene mit den anderen christlichen Kirchen sowie mit den Kommunen und dem Landkreis Ravensburg. Und im Blick auf das Team ergänzt er: „Ich freue mich weiterhin auf die herzliche Kollegialität in der Dekanatsleitung.“

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