Seit drei Jahren gibt es in Ehingen regelmäßig im Frühjahr und im Herbst die Segensfeiern - so wie an vielen Orten in der Diözese und deutschlandweit. „Seit Corona haben wir die To-go-Variante", sagt Gemeindereferentin Michaela Wohnhas aus der Seelsorgeeinheit Ehingen-Stadt. „Weil in der Krankenhauskapelle derzeit keine gemeinsame Feier stattfinden kann, können schwangere Frauen in einem bestimmten Zeitraum einfach vorbeikommen, um sich einzeln oder auch gerne mit Partner in dieser besonderen Zeit Gottes Nähe zusprechen zu lassen. Denn: Leben braucht Segen." Da ist Zeit und Raum, um „in Gedanken all die Menschen herzuholen, die Weggefährten in dieser bewegenden Zeit sind", erklärt Pastoralreferentin Ulrike Krezdorn; Zeit für ein Gebet und für den Segen Gottes, auch für Wünsche, die man mittels brennendem Teelicht vor der Marienfigur ablegt. Denn „die Vorfreude und das Staunen über das Wunder, neues Leben in sich wachsen zu spüren, gehören ebenso zur Schwangerschaft wie Verunsicherung und Fragen im Hinblick auf die Geburt und die Herausforderungen als Eltern".