Zeugnis geben von der Liebe Gottes
"Trotz all der Schmerzen, die Maria erleiden musste, hat sie doch die Hoffnung und das tiefe Vertrauen darauf nie aufgeben, dass Gott zu seinem Wort stehen wird", sagte der Bischof. Sie möge die Menschen als "Stern der Hoffnung" auf ihrem Pilgerweg begleiten. Krämer rief die Wallfahrer:innen auf, auch selbst Zeug:innen der Liebe Gottes zu sein, im Alltag die Spirale des Hasses und der Gewalt zu durchbrechen, den Pessimismus der anderen nicht noch zu überbieten und darauf zu hören, was andere Menschen zu sagen haben. Vielleicht habe der Heilige Geist mit dem eigenen Leben noch Ungeahntes vor. "Die Pläne Gottes sind immer größer als alles, was wir uns vorstellen können", gab der Bischof zu bedenken.
Neben der Musikkapelle Schemmerhofen, der Organistin am Keyboard und allen, die den Wallfahrtsgottesdienst liturgisch mitgestalteten, dankte Bussenpfarrer Pater Alfred Tönnis am Ende auch den Rettungs- und Ordnerdiensten sowie den anwesenden Vertretern von Bundestag, Landtag und vom Kreis Biberach, dem das Gelände um die Bussenkirche gehört. Als sich die Prozession mit dem Gnadenbild wieder Richtung Gotteshaus auf den Weg gemacht hatte, stellte eine Gruppe aus dem benachbarten Dietelhofen ein paar Bierbänke zusammen, holte Wurst, Käse, Brot Gemüse und Obst aus dem Rucksack und begann zu picknicken. Für sie hat die Wallfahrt Tradition.