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Der Faktor Bildung wächst beständig

Die Katholische Erwachsenenbildung beendet am Freitag vorläufig das Projekt "Faktor Bildung" und veröffentlicht Abschlussbericht.

Stuttgart

Mit einer Tagung am Freitag, 22. November, von 13 bis 16.30 Uhr im Rottenburger „Theater am Thorbogen“ findet das 2017 gestartete Projekt „Faktor Bildung. Neuvermessungen der katholischen Erwachsenenbildung“ seinen vorläufigen Abschluss. Anlässlich der Tagung soll es auch zur feierlichen Übergabe des Abschlussberichts an Weihbischof Matthäus Karrer kommen.

Zum Hintergrund:

Katholische Erwachsenenbildung (keb) ist ein gewichtiger, stetig wachsender Bildungs-Faktor in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und in Baden-Württemberg, denn gemeinsam mit ihren ökumenischen Partnern erreicht die kirchliche Erwachsenenbildung landesweit so viele Interessenten wie kein anderer Weiterbildungsträger. 2018 waren es insgesamt 2,3 Millionen Menschen. Während in vielen kirchlichen Bereichen die Teilnahme- und Mitgliederzahlen zurückgehen, trifft dies nicht auf die keb zu. Im Gegenteil: Der Faktor Bildung in der Diözese wächst stetig. Seit 1993 ist die Zahl der Unterrichtseinheiten um 81,6 Prozent angewachsen. Als ein herausstechendes Merkmal steht dabei die Kooperation mit ungewöhnlich vielen kirchlichen aber noch mehr nicht-kirchlichen Einrichtungen. Dazu zählen beispielsweise Initiativen des bürgerschaftlichen Engagements, kulturelle Einrichtungen, Stadt- und Landkreisverwaltungen, Vereine und auch die Volkshochschulen.

Ziel des Projekts „Faktor Bildung“ ist es, die Chancen, Aufgaben, Handlungsfelder und künftigen Bildungsstandards der keb im Hinblick auf die gegenwärtigen gesellschaftlichen Umwälzungen und Herausforderungen neu zu vermessen und auszurichten und nach den benötigen Ressourcen zu fragen: Wie muss die keb aufgestellt sein, um auch künftig handlungsfähig zu sein? Dazu gab es unter anderem Workshops, Interviews und einen Online-Fragebogen. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Gebhard Fürst und wird begleitet durch Dr. Joachim Drumm, Leiter der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Der geplante Ablauf der Schlusstagung ist wie folgt: Nach einer Präsentation des wissenschaftlichen Teils des Abschlussberichts durch Professor Dr. Reinhold Boschki und Marian Schirmer vom Lehrstuhl für Religionspädagogik der Universität Tübingen werden als wichtige Kooperationspartner der keb Ministerialrätin Suzan Bacher (Kultusministerium), Pfarrer Dr. Wolfgang Schnabel, Vorstand der kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg (KiLAG) , Professor Dr. Herbert Müther (Vorsitzender der keb Tübingen), Ordinariatsrat
Dr. Joachim Drumm sowie Elisabeth Vanderheiden (Vorsitzende KEB Deutschland) die Ergebnisse des Projekts sowie weiterführende Perspektiven diskutieren.

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei Christine Höppner, Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Telefon 0711 9791 4921 und E-Mail: choeppner@bo.drs.de

 

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