Tausende Menschen aus der ganzen Region säumen die Straßen, wenn die italienische Gemeinde in Neu-Ulm und Ulm am Karfreitag den Lebendigen Kreuzweg begeht. Rund 80 Darsteller und Darstellerinnen unter Leitung von Nico Albarino erinnern „hautnah“ an den Leidensweg Jesu und die Botschaft von der Liebe Gottes am Kreuz. Anders als ein Passionspiel will der Kreuzweg keine „Aufführung“ mit „Zuschauern“ sein, sondern ein „Mit-Gehen“ und Mit-Erleben des Leidensweges Jesu, wie Initiator und Projektleiter Nico Albarino erklärt. „Wer Christus nachfolgt, mit ihm ›mit-geht‹ und von dieser Haltung aus das eigene Leiden betrachtet, wer mit ihm ›mit-leidet‹, kann sich so aufgefangen wissen von ihm, der diesen menschlichen Weg zu Ende gegangen ist und dadurch uns Menschen befreit, erlöst und eine neue Lebensperspektive aufgezeigt hat“, heißt es auf der Webseite des Trägervereins.
Der Kreuzweg als Hoffnungsweg
Der Kreuzweg als besondere Gottesdienstform ist eine Einladung, die letzten Tage des irdischen Lebens Jesu zu meditieren. In Ulm und Neu-Ulm begeht die italienische Gemeinde am Karfreitag den Lebendigen Kreuzweg. Foto: drs/Jerabek