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Die wahre Beziehung zu Gott entdecken

Das Treffen der kroatischen katholischen Jugend ist stets gut besucht. Diesmal sprachen sie über das ewige Leben und die Rolle des Glaubens im Alltag.

Nagold

Die Treffen der kroatischen katholischen Jugend ziehen immer mehr junge Menschen an. Foto: Hiam Jasin und Bozana Bebic

Mehr als 120 junge Menschen haben sich beim Treffen der kroatischen katholischen Jugend in Nagold versammelt. Unter der Überschrift „Was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben?“ haben sie mit Pfarrer Željko Baković die Heilige Messe gefeiert und sich ausgetauscht. „Damit wollen wir die jungen Menschen zum Gebet, zum persönlichen Glaubenswachstum und zur besonderen Vorbereitung auf den Lebensweg, den Weg zum ewigen Leben, anregen“, sagt Željko Baković.

Es war bereits das sechste Treffen der kroatischen katholischen Jugend – sie kommt immer abwechselnd in Calw, Nagold und Freudenstadt zusammen. Und die Teilnehmerzahl wächst stetig. „Diese Treffen erfüllen die jungen Herzen mit Liebe, Glauben, Freude und Hoffnung sowie mit der Ermutigung, sich noch mehr in ihrer Gemeinde zu engagieren“, sagt Pfarrer Željko Baković. Er schätzt es sehr, dass sich immer mehr junge Menschen mit ähnlichen Zielen auf diese Weise kennenlernen und sie alle das Leben der katholischen Kirche in Deutschland entdecken. „Es ist eine große Freude zu sehen, dass wir auch hier in Deutschland unsere Traditionen und unsere Kultur bewahren und diese von Generation zu Generation an die jungen neuen Generationen weitergeben“, sagt Pfarrer Željko Baković.

Begeisterung über viele junge Menschen

Mit dabei war auch Sonja Gravius, Jugendreferentin in der Seelsorgeeinheit Oberes Nagoldtal. Sie zeigte sich begeistert von der großen Zahl der Jugendlichen in der Kirche, besonders in diesen schwierigen Zeiten, in denen sich immer mehr junge Menschen sich von der Kirche entfernen.

Und was soll man nun tun, um das ewige Leben zu erben? Die Antwort fiel bei dem Treffen recht eindeutig aus: den Glauben leben, sich an Gott orientieren. „Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“, wie es in Johannes 5 heißt. Die Botschaft an die Jugendlichen war klar: Wir versuchen oft, Gott durch viele andere Dinge zu ersetzen; durch Karriere, Erfolg, Geld und anderes Unwesentliches, doch nichts bringt den Frieden und die Zufriedenheit wie die wahre Beziehung zu Gott.

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