Corona hat vieles verändert: Einstellungen, Blickwinkel, Prioritäten. Nicht wenige sagen, man könne nur noch „auf Sicht fahren“. Wie steht es da eigentlich um die Bereitschaft, sich noch um Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zu bemühen? Durch das eigene Denken und Handeln die Welt zu verändern und zu gestalten? Man durfte deshalb gespannt sein, wie die erste Projektwoche „werde WELTfairÄNDERER“ nach Corona bei Schülerinnen und Schülern ankommen würde. Am Bildungszentrum Gerstetter Alb im Kreis Heidenheim schlug das Team um BDKJ-Projektreferentin Anna Kleiner in Zusammenarbeit mit der Heidenheimer Dekanatsjugendreferentin Carolin Christmann, der örtlichen Kirchengemeinde und natürlich den Schulen seine Zelte auf. Und zwar nicht nur sprichwörtlich. In dieser kleinen Zeltstadt auf dem Schulhof drehte sich eine Woche um die Themen Nachhaltigkeit, Fairness und globales Lernen. In Workshops, angeleitet von ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamern des BDKJ, erfuhren Schülerinnen und Schüler, wie sie im Blick auf ihr soziales und ökologisches Verhalten sowie durch ihr Konsumverhalten die Welt ein bisschen „fairer“ gestalten können.