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Die zehn besten Ideen für das Kloster Binsdorf

An Fronleichnam können alle Interessierten die Vorschläge für die Entwicklung der Klosteranlage bewerten.

Binsdorf

Das ehemalige Klostergebäude liegt auf der Stadtmauer auf und hat eine Länge von rund 50 Metern. Im Vordergrund zu sehen: Der in seiner Grundstruktur ebenfalls weitgehend erhalten gebliebene barocke Klostergarten. Bild: DRS

Die Ideensuche für die zukünftige Nutzung der Klosteranlage Binsdorf geht an Fronleichnam auf die Zielgerade: Alle Interessierten sind am Donnerstag, 16. Juni, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr zu einer Bürgerbeteiligung eingeladen, bei der sie sich einbringen und die bisher gesammelten Vorschläge bewerten können, teilt Regina Günzel, die Vorsitzende des Kirchengemeinderats St. Markus Binsdorf, mit und dankt zugleich allen, die in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Beiträge für die Entwicklung der Anlage abgaben.

An Fronleichnam erwartet die Besucherinnen und Besucher in Binsdorf ab 8 Uhr ein Festgottesdienst mit anschließender Prozession entlang der wunderschön gestalteten Altäre sowie der bekannte und beliebte Frühschoppen auf dem Kirchplatz, den die Stadtkapelle musikalisch gestaltet. Ab 13 Uhr beginnt dann der offizielle Teil der Bürgerbeteiligung, doch die Bewertungen der gesammelten Ideen können bereits am Vormittag nach dem Festgottesdienst abgegeben werden.

Auf dem Kirchplatz, im Markusheim und im Klostergarten sowie bei schlechtem Wetter im Klosterkeller würden alle Ideen nach Themen sortiert präsentiert, erläutert Günzel. „Mittels Punkten können diese dann bewertet werden. Pro Idee sollte nur ein Punkt vergeben werden.“ Alle Teilnehmenden erhielten zehn Punkte zum Kennzeichnen der aus der jeweiligen Sicht zehn besten Ideen für die künftige Nutzung von Kloster und Klostergarten. Mitglieder des Kirchengemeinderats St. Markus Binsdorf stünden an den einzelnen Stationen bereit, um Fragen zu beantworten.

Nachmittags werde dann zudem ein Informationstisch aufgebaut, an dem Dekanatsreferent Achim Wicker, der die bisherigen Umfragen zur Weiterentwicklung der Klosteranlage begleitet hatte, und Diakon Reiner Dehner Rede und Antwort stehen. Ebenso sei voraussichtlich auch Gartenbauarchitektin Isabel David, die vollumfängliche Kenntnis über das ganze Restaurierungsprojekt hat, vor Ort, um Fragen zu beantworten. Für die Jüngsten gibt es ein Kinderprogramm im Klostergarten.

„Wir hoffen, so mit eurer Hilfe die für uns und unser Kloster besten Nutzungsideen zu finden, auf deren Grundlage dann die mögliche Umsetzung erarbeitet werden kann“, sagt die Kirchengemeinderats-Vorsitzende und betont, dass es sich bei der an Fronleichnam vorgestellten Ideensammlung um reine Vorschläge handelt und noch nicht entschieden sei, in welche Richtung die Entwicklung von Kloster und Klostergarten künftig gehen wird und welche der Ideen tatsächlich umgesetzt werden. Die Kirchengemeinderats-Vorsitzende weist auch darauf hin, dass an Fronleichnam Adresslisten für einen Förderverein zum Klostergarten ausliegen werden, in denen sich alle eintragen könnten, die sich für die Mitarbeit in einem solchen Verein interessieren.  

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