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Diözese bleibt auf Facebook präsent

Bischof Fürst: „Moderne Kommunikation wird sonst unmöglich“

Rottenburg

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart wird der Empfehlung der Konferenz der Diözesan-Datenschutzbeauftragten, dass kirchliche Einrichtungen auf Facebook-Fanseiten verzichten sollen, nicht folgen. „Damit würden wir unsere in den vergangenen Jahren mit großem Aufwand aufgebauten Netzwerke zerstören und moderne Kommunikation unmöglich machen“, sagte heute der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Dr. Gebhard Fürst. Als Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz will Fürst das Thema Facebook bei der nächsten Sitzung am 5./6. Dezember in Berlin auf die Tagesordnung setzen lassen. 
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart, so der „Medienbischof“, nutzt mit steigender Intensität die sozialen Medien für die Darstellung ihrer Arbeit und den Austausch mit ihren Mitgliedern und anderen am kirchlichen Leben interessierten Menschen. Schon vor Einführung der neuen Datenschutzgrundverordnung und dem neuen Kirchlichen Datenschutzgesetz vom 24. Mai 2018 sei die Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Beispiel bei der Abbildung von Kindern und Jugendlichen auf Facebook „sehr vorsichtig“ umgegangen und habe die geltenden Regeln und Richtlinien befolgt.
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