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Ein Beitrag für die Biodiversität

2026 ist das Jahr des heiligen Franziskus, der für gelebte Ökologie steht. Das Video zeigt, wie die Liebe zur Natur eine Kirchengemeinde verändert.

Winterbach
Ein Mann sitzt auf einem Baumstamm in einer Wiese mit vielen Gräsern, im Hintergrund ist eine Kirche.

Johannes Früh sitzt im wilden Garten, der Dank vieler helfender Hände vor der Kirche St. Stephanus in Winterbach bei Stuttgart entstanden ist. Foto: DRS

Die Wiese vor der Kirche St. Stephanus der katholischen Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt Winterbach war eine simple Rasenfläche - bis Johannes Früh und seine Frau Roswitha Früh-Kunz zusammen mit weiteren Kirchengemeindemitgliedern ein Paradies für Insekten daraus gemacht haben. 

“Für uns ist die Biodiversität ein sehr wichtiges Thema, weil deren Verlust auch in der Wissenschaft als genauso gravierende Katastrophe angesehen wird, wie der Klimawandel,” sagt Johannes Früh. Wie sie die Wiese vor der Kirche zum Hortusumgestaltet haben, erfährst du im Video. 

Bedeutung des Naturschutzes

Dieses Jahr spielt die Bewahrung der Schöpfung eine ganz besondere Rolle: 2026 jährt sich der Todestag des heiligen Franziskus zum 800. Mal. Der Heilige ist ein Symbol für Ökologie und die Liebe zur Natur. Zum Beispiel forderte er, “im Konvent immer einen Teil des Gartens unbebaut zu lassen, damit dort die wilden Kräuter wüchsen und die, welche sie bewunderten, ihren Blick zu Gott, dem Schöpfer solcher Schönheit erheben könnten.” (aus: Laudato si', Enzyklika von Papst Franziskus)

Für Christinnen und Christen ist der Raubbau an der Natur jedoch immer mit großer Sorge verbunden. Daher hat die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) in Deutschland den ökumenischen Schöpfungstag ausgerufen, der in den Gemeinden zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober gefeiert werden kann. Das diesjährige Motto lautet: “Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?” (Hiob 38,18).

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