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Ein Bischof zum Anfassen

60 Abiturientinnen und Abiturienten aus Wangen haben am Mittwoch Dr. Gebhard Fürst im Bischofshaus besucht und ein offenes Gespräch geführt.

Rottenburg am Neckar
Bischof steht mit einem Mikrofon in der Hand umringt von Abiturienten auf der Terrasse des Rottenburger Bischofshauses. Es lächeln alle.

Bischof Dr. Gebhard Fürst beantwortet Abiturienten kritische Fragen. Bild: Diözese-Rottenburg-Stuttgart / Caroline Czaplik

„Warum dürfen Frauen keine Priesterinnen werden?“


Dies war nur eine von vielen Fragen, die die Jugendlichen des Rupert-Ness-Gymnasiums Wangen bei ihrem Besuch im Rottenburger Bischofshaus am Mittwoch stellten. Die Schülerinnen und Schüler sprachen neben der Gleichberechtigung der Frauen auch die hierarchischen Strukturen, die Kirchenaustritte, den Missbrauch sowie den Diözesanhaushalt an. Neben den ernsten Themen wollten die Abiturientinnen und Abiturienten auch private Dinge über den bereits seit knapp 22 Jahren amtierenden Bischof wissen: Wie das damals so war, als er zum Bischof geworden ist. Was sich für ihn verändert hat? Oder was er als erstes tun würde, wenn er Papst wäre.

 

"Ich bin dankbar, dass ein alter Knacker wie ich mit so frischen jungen Leuten kontroverse Gespräche führen kann."
Bischof Dr. Gebhard Fürst


"Ich bin dankbar, dass sich die Abiturienten bei mir eingeladen haben und dass ein alter Knacker wie ich mit so frischen jungen Leuten kontroverse Gespräche führen kann", freut sich der Bischof und will den nächsten Abi-Jahrgang im kommenden Jahr wieder zu sich einladen.

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