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Ein guter Ort

„Mitten im Leben“ – lautet der Leitsatz des ökumenischen Hospizes St. Johannes in Sigmaringen.

Balingen

Die Besuchergruppe aus dem Dekanat Balingen beim ökumenischen Hospiz St. Johannes in Sigmaringen. Bild: Dekanat Balingen

Dass das wirklich so ist, davon konnten sich die Pfarrer und pastoralen Mitarbeiter:innen mit Dekan Pater Augusty Kollamkunnel und Dekanatsreferent Achim Wicker vor kurzem bei einer etwas anderen Dekanatskonferenz überzeugen. Das Hospiz Johannes liegt mitten in Sigmaringen auf den ehemaligen Fideliswiesen umgeben von der Kirche St. Fidelis, einem Kindergarten sowie einer Pflegeeinrichtung.  Die zentrale Lage entspreche der Grundhaltung, dass Sterbende ganz selbstverständlich in die Mitte der Gesellschaft gehören, sagt die Leiterin Hildegard Burger.

Zu Beginn stimmte Krankenhausseelsorgerin Ulrike Erath die Gäste aus dem Dekanat Balingen mit einer kurzen Andacht auf den Besuch ein. Beim anschließenden Vortrag und Rundgang mit Hildegard Burger konnten sich die Mitarbeiter:innen davon überzeugen, welch guter Ort das neue Hospiz für Menschen auf ihrem letzten Weg ist. Hildegard Burger war es wichtig zu betonen, dass die Hospizgäste und ihre Wünsche im Zentrum allen Handelns stehen. Die Aufenthaltsdauer sei von einem Tag bis zu über 100 hundert Tagen. Im Schnitt bleibt ein Gast 15 Tage im Hospiz.

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