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Ein Hoffnungsstern leuchtet auf

Eine Installation auf der Terrasse des Deutschordensmünsters will in der Advents- und Weihnachtszeit zum Innehalten und Mitmachen anregen.

Heilbronn
Auf der Terrasse des Deutschordensmünsters leuchtet ein großer Holzstern.

Bis zum 6. Januar steht der Stern auf der Terrasse des Deutschordensmünsters. Foto: DRS/Guzy

Ein großer, aber dennoch filigran wirkender Stern aus Palettenholz strahlt jeden Abend vor dem Deutschordensmünster in Heilbronn. Die Konstruktion ist Teil der diesjährigen Advents- und Weihnachtsaktion „Die Hoffnung beginnt zu leuchten“ der Stadtkirche Heilbronn und der Deutschordenspfarrei Sankt Peter und Paul.

Der Stern soll für Passantinnen und Passanten im Trubel der Innenstadt ein Ort der Ruhe und des Lichts sein, wie Hermine Baur-Ihle von der Stadtkirche Heilbronn die Idee hinter der Installation erklärt. Der Stern erinnere daran, dass Hoffnung nicht erst an Weihnachten geboren werde, sondern jetzt schon in uns zu leuchten beginne, sagt sie.

Auf den Zacken sind kleinere Sterne befestigt. Sie tragen mit der Handschrift von Pfarrer Roland Rossnagel kalligrafisch ausgeschmückte, kurze Gedankenanstöße: „Es leuchtet in mir, wenn…“, „Hoffnung gibt mir…“, „Du bringst Licht in meine Welt, weil…“

Holzanhänger für Passantinnen und Passanten

Die persönlichen Ergänzungen der Sätze und individuellen Hoffnungswünsche sammelt Baur-Ihle am Freitag, 12. Dezember. Von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr will sie am Stern mit Passantinnen und Passanten ins Gespräch kommen. Diese können auf kleine, sternförmige Holzanhänger ihre Gedanken formulieren, um mit diesen einen Tannenbaum zu schmücken.

Zu Heiligabend wird die Installation erweitert: Der noch leere Krippentrog, der in den offenen Stern als Hoffnungssymbol montiert ist, wird speziell gestaltet. Das soll einen zusätzlichen Effekt zum Nachdenken bieten. Was genau zu sehen sein wird, soll noch nicht verraten werden. Die Stern-Installation, deren Holzelemente Kerstin Gugel mit Unterstützung aus ihrem Familienumfeld angefertigt hat, hat sich schnell zu einem beliebten Fotomotiv entwickelt. Sie ist noch bis 6. Januar auf der Terrasse des Deutschordensmünsters zu sehen.

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