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Ein Mesner durch und durch

Diethard Schmidt ist nach fast 22 Jahren Dienstzeit in den Ruhestand gegangen. So ganz wird ihn seine Aufgabe aber noch nicht loslassen.

Künzelsau
Mesner Diethard Schmidt

Für Mesner Diethard Schmidt aus Künzelsau hat der Ruhestand begonnen. Foto: Isabell Kähny

„Es hat sich einfach so ergeben“, sagt Diethard Schmidt über die Anfänge. Damals sei er in seine Heimatstadt Künzelsau zurückgekommen, und die Stelle sei gerade frei gewesen. So wurde Schmidt im September 1998 Mesner für die Kirche St. Paulus (Dekanat Hohenlohe). Er probierte die Arbeit aus und blieb hängen – bis zum Berufsende.

Fast 22 Jahre lang kümmerte Schmidt sich um „alles rund um St. Paulus“. „Wenn man sich dafür entscheidet, macht man es mit Herzblut“, sagt Schmidt. Er bereitete die Kirche für die Gottesdienste vor, übernahm Hausmeister- und Reinigungsaufgaben und kümmerte sich um das Pfarrhaus. Auch darüber hinaus engagierte Schmidt sich in der Kirchengemeinde, war zum Beispiel Wortgottesdienstleiter.

Mit Beginn des Monats Mai hat für den 65-Jährigen nun der Ruhestand begonnen. „Damit endet eine Ära“, würdigt Pfarrer Adrian Warzecha die Verdienste. Ursprünglich wollte die Gemeinde im Ostergottesdienst Schmidt für seine Arbeit danken. Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen war das nicht möglich. Die Verabschiedung soll laut Warzecha aber nachgeholt werden.

Ein Team tritt die Nachfolge an

Schmidts langjähriger Dienst bleibt etwas Denkwürdiges: Denn es ist heutzutage nicht einfach, so eine Stelle mit all ihren Pflichten zu besetzen, wie der Pfarrer erklärt. Daher wird sich künftig ein mehrköpfiges Team die Aufgaben teilen, dem Schmidt mit seiner Erfahrung zur Seite stehen wird.

Schmidt ist außerdem stellvertretender Dekanatsleiter der Mesner. Er gehört – bis zur nächsten Wahl, wie er erklärt – auch weiterhin dem Vorstand des Mesnerverbands der Diözese Rottenburg-Stuttgart an.

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