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Ein starkes Zeichen gegen Altersarmut und Einsamkeit

Die Mutter-Teresa-Stiftung verknüpft im Gebiet der Diözese die Förderung einer warmen Mahlzeit mit dem Angebot sozialer Teilhabe.

Rottenburg am Neckar
Offener Mittagstisch in Ludwigsburg

Beim offenen Mittagstisch in Ludwigsburg. Bild: Daniel Kilgus

Mit mehr als 57.000 geförderten Mahlzeiten hat die Mutter-Teresa-Stiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart im vergangenen Winter ein starkes Zeichen gegen Altersarmut und Einsamkeit gesetzt – und damit die Zahl der geförderten Mahlzeiten im Vergleich zum Winter 2024/2025 um 27 Prozent gesteigert, wie es in einer Mitteilung der Stiftung heißt.

Effektivste und schönste Hilfe

„Gemeinsames Essen und Beisammensein ist die effektivste und schönste Hilfe gegen Altersarmut und -einsamkeit. Daher unterstützt die Mutter-Teresa-Stiftung im Rahmen ihres Förderschwerpunkts ‚Gegen Altersarmut und -einsamkeit‘ seit 2024 ganz gezielt offene Mittagstische und Vesperkirchen im Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart“, heißt es in der Mitteilung. Vor diesem Hintergrund seien im vergangenen Winter 19 Orte in ganz Württemberg unterstützt worden. 

Kombination macht den nachhaltigen Erfolg aus

Doch die Initiative geht weit über die reine Essensausgabe hinaus, denn an fast allen Standorten würde das Angebot einer warmen Mahlzeit mit sozialer Teilhabe verknüpft: Besucherinnen und Besucher profitieren beispielsweise zusätzlich von kostenlosen Friseurterminen, gemeinschaftlichen Veranstaltungen, spirituellen Impulsen oder Beratungsangeboten in vielerlei Bereichen, informiert die Mutter-Teresa-Stiftung weiter. „Es geht um mehr als nur Essen – es geht um Begegnung und Gemeinschaft. Gerade diese Kombination macht den nachhaltigen Erfolg der Maßnahmen aus“, betonen die beiden Stiftungsvorstände Michael Leser und Jörg Sauter übereinstimmend und verweisen auf ein Zitat von Mutter Teresa, das besagt: „Einsamkeit und das Gefühl, unerwünscht zu sein, sind die schlimmste Armut.“

Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit

Das Engagement der Stiftung wird durch das Zusammenspiel von ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit ermöglicht, die häufig aus dem kirchlichen Umfeld stammt. Zudem sichern finanzielle Zuschüsse – von der Mutter-Teresa-Stiftung selbst aber auch aus privaten, kommunalen und gewerblichen Quellen – die Umsetzung der Stiftungsvorhaben, heißt es in der Mitteilung weiter.

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