Im Dekanat Ehingen-Ulm verwurzelt
Obwohl Patrick Stauß schon verschiedene Regionen der Diözese kennengelernt hat, ist das Dekanat Ehingen-Ulm doch irgendwie „Gravitationszentrum“ geblieben: Seine Kindheit verbrachte er in Schelklingen, machte in Blaubeuren Abitur, leistete seinen Zivildienst in Ulm-Wiblingen und absolvierte das Sprachenjahr im Ehinger Ambrosianum. Nach seinem Theologiestudium an der Universität Tübingen, wo er für drei Jahre auch im Fach Geschichte eingeschrieben war, folgte die Diakonatszeit in der Rottenburger Domgemeinde mit Seebronn und Hailfingen. In Neuhausen auf den Fildern weihte ihn Bischof Gebhard Fürst 2009 zum Priester.
Nach je zwei Vikarsjahren in den Seelsorgeeinheiten Ulm Mitte/Ost sowie Friedrichshafen-Mitte trat Stauß seine erste Pfarrerstelle in St. Erasmus und St. Magnus in Wernau an und wechselte 2015 als Pfarrvikar in die Seelsorgeeinheit Rems-Mitte mit den Kirchengemeinden Heilig Geist in Schorndorf und Mariä Himmelfahrt in Winterbach-Weiler. Zuletzt wirkte Patrick Stauß als Pfarrvikar in der Seelsorgeeinheit Göge-Donau-Schwarzachtal im Dekanat Bad Saulgau.
Junge Menschen einladen
Patrick Stauß war in seiner Jugend selbst Ministrant und hat auch als Priester „immer Jugendarbeit gemacht“ – mit Ministrantinnen und Ministranten, mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern. Wichtig sei es, immer auch anderen die je eigenen Wege und Frömmigkeitsformen zuzugestehen, egal ob sich jemand in der KJG oder in der Jugend 2000 engagiert. Es gebe „so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt“, zitiert Stauß einen Gedanken des einstigen Kardinals Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI.
Dekan Ulrich Kloos freut sich über die Besetzung der längere Zeit vakanten Stelle in der Jugendseelsorge, die zu einem kleineren Teil auch mit Aushilfsdiensten im Dekanat verbunden ist. Für Patrick Stauß geht es nach eigenen Worten jetzt erst einmal darum, zu schauen, auf welchen Angeboten er aufbauen kann – etwa „Nacht der Lichter“, „Nightfever“, Prüfungssegen, „Ora et labora“, Rom-Wallfahrt der Minis, KjG-Kurspaket… –, um dann zusammen mit dem Team im Jugendreferat zu überlegen, welche weiteren Formen der Glaubensvermittlung junge Menschen dazu einladen, ihren Lebensweg mit Jesus Christus und seiner Kirche zu gehen.