Unter dem Titel "In unserer Erde. Grabfunde des frühen Mittelalters" präsentiert das Diözesanmuseum in Rottenburg ab der kommenden Woche einzigartige Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus der Zeit zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert. „Mit teils bislang der Öffentlichkeit nicht vorgestellten Objekten zeigen wir den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt an kulturellen Identitäten dieser Epoche“, sagt Museumsleiterin Dr. Melanie Prange.
Die Jahresausstellung vereint Fundstücke aus den reichhaltig und meist vollständig erhalten gebliebenen Sülchen-Gräbern bei Rottenburg sowie Exponate der archäologischen Sammlungen des Landes Baden-Württemberg. Am Übergang zum Christentum steht das Frühmittelalter dabei als Epoche des Wandels, die von Mobilität, Austausch sowie der Vernetzung unterschiedlicher Kultur- und Glaubensräumen geprägt war. Die Ausstellungsbesucher können sich so auf byzantinische Schmuckobjekte, burgundische Fibeln, langobardisch geprägte Goldblattkreuze oder auch auf Bernsteinfunde aus Nordeuropa freuen.