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Engagiert für den Kinderschutz

S’läuft bei Suso. Nein: es rennt! Mit einem Spendenlauf hat die Jugend der Kirchengemeinde St. Maria Suso ein Zeichen für den Kinderschutz gesetzt.

Ulm (Donau)
Junge Leute am Infostand.

Beim Spendenlauf in St. Maria Suso in Ulm informierte die Jugend über Kinderschutz und versorgte Läufer, Sponsoren und Interessierte mit Kaffee und Kuchen. Foto: DRS/Jerabek

Auf dem Ulmer Eselsberg gab es am Sonntag nicht nur viiiele Schweißperlen, sondern auch nette Begegnungen und Gespräche – und starken Einsatz für starke Kinder. Denn der Erlös des Spendenlaufs kommt dem Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm e.V. zugute. „Wir möchten ein Zeichen setzen für den Kinderschutz in der katholischen Kirche“, sagte Florian Feist vom Förderverein der Jugendleiterrunde St. Maria Suso.

Bewegung verbindet und kann gleichzeitig etwas Gutes bewirken, haben sich die Jugendlichen gedacht und einen Parcours rund um die Kirche markiert. Unter dem Motto „Bei Suso läuft‘s nicht nur, es rennt“ nahmen etwa 50 Läuferinnen und Läufer die Beine unter die Arme, die Hälfte davon Kinder. „Auch junge Mütter und Erzieherinnen aus unseren Kindergärten sind mitgelaufen“, freute sich Gemeindereferentin Ursula Renner. Drei katholische Kindertagesstätten gibt es am Eselsberg.

„Lauf-Gottesdienst“ eröffnet Spendenlauf

Gesponsert wurden die Laufbegeisterten von Eltern, Freunden, Gemeindemitgliedern und örtlichen Firmen. Auch das Katholische Verwaltungszentrum Ulm, das mehr als 30 Kindertageseinrichtungen in und um Ulm betreut, hat die Aktion unterstützt. Und damit’s wirklich gut läuft, feierten Läufer, Zuschauer und Sponsoren einen „Lauf-Gottesdienst für alle“. Davor oder danach wurde gerannt, gewalkt oder auch nur spaziert. Manche zeigten ihre Solidarität einfach durch ihr Kommen – bei Grillwurst oder Kaffee und Kuchen…

„Beim Kinderschutzbund ist das Geld gut aufgehoben“, sagte Jonas Kögel von der Jugendleiterrunde, der selbst in der Sozialarbeit tätig ist. „Dass die Aktion so viel Zuspruch findet, hätten wir nicht gedacht“, fasste Gemeindereferentin Renner den „bewegten“ Tag zusammen. „Wir sind mehr als zufrieden.“ Der „erlaufene“ Betrag kommt der Beratungsarbeit des Kinderschutzbundes zugute.

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