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Engelsworte to go

Am 11. und 12. Dezember finden sich vor der Domkirche St. Eberhard Engelsflügel für ein Selfie und Segenssprüche zum Mitnehmen.

Stuttgart-Mitte
Schwetser Nicola Maria und die Krippe. Foto: Stadtdekanat Stuttgart

Schwester Nicola Maria und die Krippe. Foto: Stadtdekanat Stuttgart

Vor Weihnachten ist auch im Corona-Jahr die Zeit bei vielen Menschen knapp bemessen. Nicht jeder schafft es in eine Kirche. Hinzu kommt, dass in diesem Jahr die Besucherzahlen in den Weihnachtsgottesdiensten begrenzt sind. Deshalb wechseln sich an diesem Freitag und Samstag, 11. und 12. Dezember, Ordensfrauen, Pastoralreferentinnen und Ehrenamtliche auf der Treppe vor der Domkirche St. Eberhard ab, um Menschen einen Segen und Engelsworte mit auf den Weg zu geben. Engelsworte to go ist der Titel der Aktion, die an beiden Tagen von 15 bis 18 Uhr stattfindet – unter Einhaltung der Abstandsregeln. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Selfie mit Flügeln zu machen.

Die Flügel werden an diesem Freitag und Samstag vor der Domkirche St. Eberhard für die Passanten leuchten und zu einem Selfie mit Engelsflügeln einladen. Wer vorbeikommt, kann sich mit den Engelsflügeln ablichten, dem Bild ein Engelswort zufügen und an einen Menschen schicken, um zu zeigen: ich denke an dich. „Die Worte der Engel in der Bibel sind oft Worte der Ermutigung, der Zuversicht, des Ansporns, des Aufbruchs oder des Rufes, aus der Dunkelheit herauszutreten. In einer so schwierigen Zeit wie wir sie gerade erleben, können die Worte der Engel Mut machen“, sagt die Ordensfrau Nicola Maria Schmitt, eine von drei Organisatorinnen der Aktion.

Mit den Engelsworten to go wollen die drei Frauen außerdem daran erinnern, was an Weihnachten eigentlich gefeiert wird: die Geburt Jesu, dem Sohn Gottes. „An Weihnachten wird deutlich: Gott meint es gut mit uns Menschen. Diese frohe Botschaft wollen wir mitten in der Königstraße erlebbar machen. Und wir wollen mit den Engelsworten Zuversicht mitten in der Pandemie schenken, die die Passanten im Herzen nach Hause tragen können“, sagt die Pastoralreferentin Beatrice Dörner.

Deshalb bieten die Haupt- und Ehrenamtlichen auch an, den Menschen einen Segen mit auf den Weg zu geben. Wer keinen Segen möchte, kann einfach nur ein Engelswort mitnehmen. Angeboten wird den Passanten aber auch ein persönliches Gespräch ganz ohne Segen. Natürlich findet alles mit Maske und unter Einhaltung der Abstandsregeln statt.

Katholische Kirche in Stuttgart

Dies ist ein Text der Katholischen Kirche in Stuttgart.
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