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Erfolgreiche Aktion „Hoffnung ist zugesagt!“

Viele Chormitglieder haben beim „Hoffnungssingen“ am Ostersonntag von zuhause aus mitgewirkt.

Herrenberg

Durch den Kauf von T-Shirts kamen im Rahmen der Solidaritätsaktion des Dekanats Böblingen in kurzer Zeit 1.400 Euro an Spenden zusammen. Collage: Dekanat Böblingen

Ostern feiern auf dem Höhepunkt der Coronakrise – wie kann das gehen? Und wo kann das österliche Halleluja erklingen, wenn die Kirchen für gemeinsame Gottesdienste nicht zugänglich sind? Die Mitglieder des Herrenberger Kirchenchors haben sich entschieden: Wir werden auch in diesem Jahr am Ostersonntag singen! Und wir werden die hoffnungsvolle Botschaft von Ostern verkünden - mit unserem Gesang, aber auch mit unserem konkreten Tun.

„Hoffnung ist uns zugesagt!“ – so lautete der Titel eines Kanons, den Chorleiterin Marianne Aicher eigens für dieses so besondere Osterfest komponiert hatte, inspiriert durch das Motto der Initiative „Zugesagt“ des Katholischen Dekanats Böblingen. Die Chorsängerinnen und Chorsänger nahmen diesen Kanon mit in ihre Wohnungen und Häuser und gewannen nicht selten die ganze Familie zum Musizieren und Mitsingen. Die Kinder begleiteten auf ihren Instrumenten, und wer nicht gut bei Stimme war, konnte durch den Sprechgesang „Zugesagt, zugesagt“ mindestens zum Rhythmus des Liedes beitragen. Mal wurden die Fenster weit aufgemacht, mal musizierte man gleich auf den Balkonen, so dass die Botschaft gut hörbar auch in der Nachbarschaft erklang. Und als es gegen Abend leicht zu regnen begann, war über den Dächern Herrenbergs ein wunderschöner Regenbogen zu sehen.

Der Regenbogen als Symbol der Verbundenheit war ein besonders sprechendes Zeichen für das, was sich mit diesem österlichen Singen auch verband: Eine Spendenaktion für diejenigen, die durch die Ausbreitung des Coronavirus besonders betroffen sind. Durch den Kauf und das Tragen von T-Shirts mit der Aufschrift „Hoffnung ist… zugesagt!“ griff der Kirchenchor eine Solidaritätsaktion des Dekanats auf und sammelte Spenden. Innerhalb kurzer Zeit kamen mehr als 1.400 Euro zusammen, mit denen nun Menschen in Kenia unterstützt werden, die von der coronabedingten Krankheit und Not nochmals um ein Vielfaches stärker bedroht sind. Ein wunderbares Zeichen von Solidarität und eine österliche Hoffnungszusage, die dadurch ganz konkret geworden ist.

Weitere Informationen unter www.kirchebb.de/zugesagt.

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