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Erste Begegnung mit neuem Pastoralteam

Pfarrer Gunnar Sohl und Gemeindereferent Alois Borho übernehmen ihre neuen Aufgaben in der Seelsorgeeinheit Kißlegg.

Kißlegg
Investitur

Dekan Ekkehard Schmid, Pfarrer Gunnar Sohl und Pfarrer Stefan Maier stellen sich zum Erinnerungsfoto auf. Foto: A. Uhl

Erwartungsvoll haben die Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit Kißlegg die Investitur ihres neuen Pfarrers Gunnar Sohl verfolgt. Bei dem Festgottesdienst in der nahezu bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche St. Gallus und Ulrich in Kißlegg stellte sich zugleich Alois Borho als neuer Gemeindereferent vor.

Mit Blick auf die bisherigen Wirkungsstätten des neuen Pfarrers sagte Dekan Ekkehard Schmid augenzwinkernd, dass Pfarrer Sohl die Seelsorgeeinheit Kißlegg von Beginn an sozusagen eingekreist habe und jetzt wohl endlich angekommen sei. Sohl dankte in seiner Predigt den zahlreichen engagierten Gemeindemitgliedern für ihren Einsatz während der Vakanz. Er rief dazu auf, dieses Engagement auch künftig an den Tag zu legen. Damit Kirche vor Ort gelingen könne, brauche es die Mithilfe vieler. Hauptamtliche allein könnten es nicht schaffen.

Gleichnis erklärt den Auftrag

Mit Bezug auf das Gleichnis vom verlorenen Schaf umriss Sohl seinen Auftrag. Er erklärte, das Gemeindeleben gemeinsam mit der Gemeinde gestalten zu wollen. Der Bürgermeister von Kißlegg, der Pfarrer der evangelischen Schwestergemeinde und der Patronatsherr konnten von früheren, guten Erfahrungen mit Pfarrer Sohl berichten.

Pfarrer Friedemann Glaser hatte für Pfarrer Sohl und Gemeindereferent Borho jeweils eine Tasche mit "inter-konfessioneller Erstausstattung" dabei. Darin fanden sich zum Beispiel ein Schutzengelanhänger, eine Bibel und Schokolade. Auch Bürgermeister Dieter Krattenmacher überreichte Willkommensgeschenke für das neue Pastoralteam: für den neuen Pfarrer einen Gutschein eines Sportschuhgeschäfts und für den neuen Gemeindereferenten Wanderstöcke, damit dieser die schönsten und entlegensten Winkel der Seelsorgeeinheit besser erreichen und so einfacher kennenlernen könne.

Ums gegenseitige Kennenlernen ging es auch beim anschließenden Stehempfang auf dem Kirchplatz. Der Fanfarenzug und der Musikverein spielten ihr musikalisches Willkommen. Dazu gab es Gelegenheit für einen ersten Austausch und persönliche Gespräche.

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