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FFP2 in allen Warn- und Alarmstufen

Die FFP2-Maskenpflicht in Gottesdiensten in geschlossenen Räumen gilt in allen Alarm- und Warnstufen des Landes Baden-Württemberg.

Rottenburg / Stuttgart

Aufgrund der am 12. Januar 2022 in Kraft getretenen Änderungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg passt die Diözese Rottenburg-Stuttgart ab sofort ihre geltenden Regelungen für Gottesdienste an.

Es gilt nun über die Alarmstufe II hinaus auch in der Alarmstufe I sowie der Warnstufe des Landes Baden-Württemberg für alle Personen ab 18 Jahren bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, die den FFP2 oder einen vergleichbaren Standard erfüllt.

Für Personen unter 18 Jahren ist weiterhin in allen Stufen das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ausreichend.

Ferner besteht weder in der Alarmstufe noch in der Alarmstufe II des Landes die Möglichkeit, dass 3G-, 2G- oder 2G+-Gottesdienste mit zusätzlichen Lockerungen gefeiert werden können. Das bedeutet, dass der Abstand von 1,5 Metern zwischen den Angehörigen verschiedener Haushalte sowie die Maskenpflicht unbedingt einzuhalten sind.

Für alle Gottesdienste gilt darüber hinaus in der Alarmstufe II eine Maximaldauer von 60 Minuten.

Kommunion wird in vielen Gottesdiensten mit der Zange gereicht

Vor dem jeweiligen Gottesdienst erwartet die Besucher dann wiederum eine ungewohnte Situation: Ehrenamtliche aus den Gemeinden und die Mesner stehen am Eingang, um den Einlass zu kontrollieren. Den Besuchern wird das Tragen von Schutzmasken empfohlen, im Eingangsbereich wird Desinfektionsmittel bereitgestellt. Die Weihwasserbecken dagegen bleiben weiterhin leer. Leer sein werden auch die Regale mit den Gesangbüchern, die Besucher sind angehalten, ihr eigenes Buch mitzubringen. Das gemeinsame Singen bleibt ebenfalls aus, stattdessen werden Kantoren oder maximal vier Chormitglieder, die wiederum in großem Abstand voneinander stehen, den Gesang übernehmen.

Auf Veränderungen müssen sich die Besucher auch beim Spenden der Kommunion einstellen. Bei der Eucharistiefeier wird die Hostie in vielen Gemeinden mit einer Zange gereicht, um direkte Berührungen zu vermeiden.Für diese Form der Darreichung hat sich auch Pfarrer Andreas Gälle in den Neckarvororten entschieden. „Ich freue ich mich, wieder mit einem Teil der Gemeinde zusammenkommen zu können. Wir alle haben in den vergangenen Wochen die Erfahrung gemacht: Streaming-Gottesdienste sind einfach nicht dasselbe wie ein Gottesdienst in Gemeinschaft." Aber auch er räumt ein: „Diese Form der Gottesdienste, die aufgrund des Infektionsschutzes im Moment erforderlich ist, wird unsere Kultur der Gottesdienste verändern", so der leitende Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-St. Urban.

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