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Erfahrung sammeln, sich weiterentwickeln

Rund 1.100 junge Menschen haben ihren Freiwilligendienst in unserer Diözese begonnen. Besonders gefragt ist das Ökologische Jahr.

Rottenburg/Stuttgart
Symbolbild

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Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), der Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) sind in Baden-Württemberg auch in Zeiten von Corona gefragt. Die beiden katholischen Träger in Baden-Württemberg stellen im Vergleich zum Vorjahr ein leicht gestiegenes Interesse fest.

In der Region Baden verzeichnet der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg rund 1.200 Freiwillige. Rund 1.100 Freiwillige sind es bei der Freiwilligendienste DRS GmbH in der Region Württemberg. Besonders groß war dieses Jahr der Andrang für das FÖJ: Alle 95 FÖJ-Stellen in katholischer Trägerschaft waren bereits Ende Juli besetzt.

Vielfältige Motivation

Die Motive für das freiwillige Engagement sind vielfältig: Praxiserfahrung sammeln, ein Berufsfeld erproben oder sich persönlich weiterentwickeln. Manche Freiwillige wollen eine Auszeit nach der Schullaufbahn nehmen oder Wartezeit sinnvoll überbrücken.

Im Freiwilligendienst engagieren sich Menschen aller Altersgruppen für sechs bis 18 Monate in sozialen und ökologischen Einrichtungen. Neben ihrer praktischen Tätigkeit nehmen die Freiwilligen an Bildungsseminaren des Trägers teil. Dort tauschen sie sich mit anderen Freiwilligen aus, beschäftigen sich mit ihrer beruflichen Zukunft, gesellschaftspolitischen Themen sowie mit Lebens- und Sinnfragen. Die Seminare finden aufgrund der Corona-Beschränkungen teilweise online statt.

Einstieg auch weiterhin möglich

Der September läutet das neue Kursjahr ein. Der Start in einen Freiwilligendienst ist aber jederzeit und flexibel möglich. In der Altenpflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, in Kirchengemeinden und anderen sozialen Einrichtungen werden noch zusätzliche helfende Hände gesucht.

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