Sie heißen Gabriel oder Michi, Heidi, Ulrich oder Valeria oder tragen keinen bestimmten Namen, weil jede und jeder „ein Engel sein kann für andere“; die einen haben ein prächtiges Gewand aus Samt oder Goldfolie, die anderen kommen schnörkellos und ganz schlicht daher – die Friedensengel im Kinder- und Jugenddorf sind so unterschiedlich wie die jungen Leute, die sie geschaffen haben. Ideenreich, mit Hingabe und Geschick haben sich die Wohngruppen der Marienpflege und die Schulklassen der Rupert-Mayer-Schule an der großen kreativen Advents- und Weihnachtsaktion beteiligt und je einen Engel aus Holz oder Pappe gestaltet. Im Kreuzgang haben sie Stellung bezogen – im doppelten Sinne: Auf Stoffbahnen hübsch aufgereiht und mit Lichterketten geschmückt sind die „Engel, die den Frieden verkünden“; vielseitig und nach-denkenswert sind die Gedanken, die die Kinder und Jugendlichen mit den Besuchern der Ausstellung teilen wollen.