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Friedensmusik als spontane Idee

Vokalenesembles und Nikolai Geršak an der Orgel bekommen bei Benefizkonzerten 11.300 Euro für die Ukraine zusammen.

Friedrichshafen
Porträtfotos

Nikolai Geršak, Kantor an St. Nikolaus in Friedrichshafen, und das Frauen-Vokalensemble TerZ - Fotos: Kirchenmusik Friedrichshafen

Am 24. Februar beginnt die russische Armee mit dem Überfall auf die Ukraine. Gut eine Woche später singt ein gemischtes Vokalquintett in St. Nikolaus in Friedrichshafen Werke aus verschiedenen Epochen zum Thema Frieden. Nikolai Geršak spielt dazu passende Werke auf der Orgel. "Die spontanen Dinge sind meistens die besten", sagt der Friedrichshafener Kantor. Eine große Zahl von Zuhörerinnen und Zuhörern gibt ihm recht. Sie haben das Bedürfnis den Wunsch nach Frieden auszudrücken. Die Musik kann diese Emotionen aufgreifen.

Die Idee der Benefizkonzerte für die Ukraine zieht Kreise. Mit dem Quintett und später mit einem Frauenterzett kommt Geršak auch in die Kirchen von Tettnang, Ravensburg, Bad Waldsee und Hohentengen sowie nach Immenstaad und Meersburg in der Erzdiözese Freiburg. 11.300 Euro kommen so für die Ukraine zusammen. "Das ist viel mehr, als ich privat zusammengebracht hätte", freut sich der 51-jährige Berufsmusiker und sieht sich in seiner spontanen Idee bestätigt. Ob die Spenden an die Caritas oder in eine örtliche Hilfsinitiative fließen, das überlässt er der jeweiligen Kirchengemeinde.

Ausblick

In der kommenden Zeit konzentriert sich Kantor Nikolai Geršak auf die Gestaltung der Liturgie an den Kar- und Ostertagen. Zusammen mit dem Frauenterzett TerZ ist er dann auf jeden Fall wieder beim Friedrichshafener Stadtkirchentag im Rahmen eines Wanderkonzerts am 2. Juni um 20 Uhr in St. Nikolaus zu hören.

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