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Fußweg zum Bischofshaus ab Montag gesperrt

An der Weggentalstraße entsteht ein Wohnbauprojekt des Siedlungswerkes Stuttgart. Zuvor gibt es archäologische Untersuchungen.

Rottenburg am Neckar

Wegen archäologischer Untersuchungen im Vorfeld eines Wohnbauprojektes an der Weggentalstraße wird der Fußweg zwischen dem Park am Bischofshaus und der Weggentalstraße ab Montag, 11. Januar, für mehr als zwei Jahre gesperrt. Die Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebaumit Sitz in Stuttgart plant in enger Abstimmung mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf dem insgesamt 2.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Weggentalstraße 12 ein sozial gemischtes Quartier zur Schaffung von neuem Wohnraum.

Neben sieben preisgedämpften Mietwohnungen sowie einer Büroeinheit werden acht Eigentumswohnungen und zwei Doppelhaushälften entstehen. Zwei seit längerem leerstehende Gebäude auf dem Grundstück müssen zuvor abgerissen werden.

Derzeit liegt der Bauantrag für das 6,8-Millionen-Euro-Projekt zur Prüfung bei der Baurechtsbehörde. Der erste Baggerbiss ist für das Frühjahr 2021 vorgesehen, die Arbeiten werden voraussichtlich 24 Monate dauern.

Das Grundstück befand sich bislang im Besitz der Diözese beziehungsweise des Landes Baden-Württemberg. Bereits im vergangenen Jahr haben die Arbeiten zu archäologischen Voruntersuchungen begonnen. Das neue Wohnquartier soll sich nach Abschluss der Baumaßnahme harmonisch in das bestehende Umfeld einfügen.

Das Siedlungswerk aus Stuttgart freut sich, mit diesem Projekt dringend benötigten Wohnraum in Rottenburg zur Verfügung stellen zu können. Die Sperrung des vielbegangenen Privatweges zwischen Weggentalstraße und Bischofshaus wird voraussichtlich mit Abschluss der Baumaßnahme im Sommer 2023 beendet.

Die direkte Nachbarschaft wurde in diversen Veranstaltungen über das neue Wohnquartier informiert.

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