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Gebete und Ballons für Frieden in der Ukraine

Kroatische Kinder in Ulm beteten für Frieden in der Ukraine und auf der ganzen Welt. Und ließen Luftballons mit Fürbitten zum Himmel steigen.

Ulm (Donau)

Auf ihrem Weg zum Horizont: 35 blau-gelbe Luftballonpaare zeigen die Solidarität kroatischer Kinder mit ihren Altersgenossen in der Ukraine. Foto: DRS/Jerabek

Gebete um Frieden - besonders für die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Kinder - hat die Kroatische Katholische Gemeinde Sveti Josip Ulm gen Himmel geschickt: beim Gottesdienst in der Sankt-Georgs-Kirche und anschließend auch symbolisch mit blauen und gelben Luftballons. An jedem Ballonpaar hing ein kleiner Zettel mit einem Wunsch oder einer Fürbitte: dass niemand mehr Schaden nimmt; dass Familien nicht auseinandergerissen werden; für ein Ende des Krieges; für den Frieden in der Ukraine und überall auf der Welt.

„Viele Menschen aus Kroatien und aus Bosnien und Herzegowina haben ähnliche Situationen selbst erlebt und wissen, was es bedeutet, wenn man die Heimat verlassen muss oder wenn jemand getötet wird", sagt Pfarrer Msgr. Prof. Dr. Niko Ikic. „Vor allem Kinder leiden darunter. Für sie haben wir heute besonders gebetet." Berührende Lieder, gesungen vom Jugendchor der kroatischen Gemeinde, begleiteten den Gottesdienst, der liturgisch und musikalisch die Fastenzeit einläutete. In den Liedern klang die Erfahrung von Sünde, Verwundungen und Wüste ebenso an wie das Vertrauen auf die heilmachende Gegenwart Jesu.

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