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Gemeinwohl als Wirtschaftsmodell

Wie relevant ist die Gemeinwohlbilanz eines Unternehmens? Darüber sprechen Christian Felber und Frank Endrich online am 9.März.

Stuttgart
Gemeinwohl als Wirtschaftsmodell

Frank Endrich (li.) und Christian Felber diskutieren am 9. März online über die Gemeinwohlbilanz von Unternehmen. Bilder: Privat/Bernd Hofmeister

An diesem Donnerstag geht es ab 14.00 Uhr u.a. um Kriterien, an denen sich das potenzielle Gemeinwohl einer Organisation für die Gesellschaft bemisst. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie wird vom Fachbereich Führungskräfte zusammen mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angeboten. Interessierte werden gebeten, sich bis 8. März hier anzumelden. Sie erhalten einen Tag vor der Veranstaltung die Zugangsdaten für die Zoom-Konferenz.

Immer mehr Städte und Gemeinden, Wirtschafts- und kommunale Unternehmen stellen eine Gemeinwohlbilanz auf. Mit ihr lässt sich nach festgelegten Kriterien erheben, wie hoch der Beitrag der Organisation für das Gemeinwohl der Gesellschaft ist. Kritiker halten den von der Gemeinwohlökonomie-Bewegung erdachten Kriterienkatalog für zu normativ. Anhänger sagen, nur so gelinge Vergleichbarkeit.

Mit Christian Felber, Gründer der Gemeinwohlökonomie, und Frank Endrich, Kaufmännischer Leiter der Stadtentwässerung Stuttgart, sprechen die Organisatoren über die Erkenntnisse, die eine Gemeinwohlbilanz mit sich bringt, und fragen wie sich die Gemeinwohlbilanz als Management-Tool nutzen lässt. Zudem diskutieren sie über die verschärften Richtlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der EU (CSRD) und darüber, ob die Gemeinwohlökonomie das Wirtschaftsmodell der Zukunft ist.

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