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„Gib Frieden“

Roy Gebrayel vom Flüchtlingsdienst der Jesuiten stellt bei der Misereor-Fastenaktion die Flüchtlingsarbeit im Libanon vor.

Rottenburg

Ein Drittel der Menschen, die im Libanon leben sind Flüchtlinge. Die meisten kommen aus Syrien. Das katholische Hilfswerk Misereor möchte mit der diesjährigen Fastenaktion besonders diese Menschen stärken.

Roy Gebrayel ist im Rahmen der Fastenaktion nach Deutschland gereist, um über seine Arbeit bei dem Jesuit Refugee Service – JRS, dem Flüchtlingsdienst der Jesuiten im Libanon, zu informieren. Gebrayel ist als Regionalreferent für Bildung für den Nahen Osten tätig. Auf Bildungsprogramme legt der Flüchtlingsdienst speziellen Wert, da das Schulsystem im Libanon für syrische Kinder und Jugendliche eine große Hürde ist.

Welche Herausforderungen das sind, wie die Weltkirche mit dem Flüchtlingsdienst zusammenarbeitet und welche Meinung Ludwig Rudloff, der Bischöfliche Beauftragte für Flüchtlingsfragen, zur aktuellen Situation der Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen hat, erfahren Sie im Video.

Hintergrund: Die Interkulturelle Woche

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden gibt es rund 5.000 Veranstaltungen. Der nationale „Tag des Flüchtlings“, dieses Jahr am 1. Oktober, ist Bestandteil der Interkulturellen Woche. Weitere Informationen gibt es unter www.interkulturellewoche.de.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden im neu gegründeten Fachbereich Interkulturelles Sozialmanagement der Einsatz der kirchlichen Einrichtungen vernetzt; der Fachbereich ist Teil der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft im Bischöflichen Ordinariat. Der Fachbereich unterstützt auch finanziell Projekte und Einzelpersonen

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