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Grünes Licht

Bei der Auftaktversammlung des Synodalen Wegs in Frankfurt/Main ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart stark vertreten.

Frankfurt/Main
Eröffnung des Synodalen Wegs

Bild: Thomas Brandl

Die Synodalversammlung der katholischen Kirche in Deutschland hat heute in Frankfurt am Main den Weg frei gemacht für die auf zwei Jahre angelegte strukturierte Debatte über den weiteren Weg in zentralen Fragen wie Macht und Gewaltenteilung in der Kirche, Zölibat, Rolle der Frauen und Sexualmoral.

Mit mehr als 90 Prozent Zustimmung einigten sich die 230 Delegierten aus ganz Deutschland auf die Geschäftsordnung für den Synodalen Weg. Über mehrere Stunden hinweg debattierten die Vertreter des Volkes Gottes, darunter elf aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart, intensiv über die Zusammensetzung und die Regularien für die vier Zukunftsforen. Diese sollen bei ihren Sitzungen in den nächsten Monaten Vorlagen erarbeiten, über die dann die Synodalversammlung entscheidet.

Fairer Umgang, inhaltliche Kontroverse

Eine Gruppe um den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke konnte sich nicht mit ihrem Votum durchsetzen, dass Vorschläge aus den Foren nicht in die Vollversammlung gelangen können, wenn sie der kirchlichen Lehre widersprechen oder von mindestens drei Mitgliedern nicht mitgetragen werden. Dies hätte de facto eine Sperrminorität ergeben. Die Synodalversammlung lehnte den Vorschlag deshalb mit großer Mehrheit ab.

Trotz mancher inhaltlicher Kontroverse sprachen die Vertreter der Diözese Rottenburg-Stuttgart von einem fairen Umgang miteinander und einem „Dialog auf Augenhöhe“ zwischen Klerikern und sogenannten Laien. Diözesanrat Daniel Noa (Ludwigsburg) nannte den Synodalen Weg eine „letzte Chance, die die katholische Kirche hat, um wieder Vertrauen bei den Gläubigen zu gewinnen“.

In allen Foren vertreten

En bloc segneten die 230 Delegierten in Frankfurt mit großer Mehrheit die Vorschlagslisten des Präsidiums zur Besetzung der vier Themenforen ab. Im Forum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“ wird die Diözese durch Bischof Gebhard Fürst und die Gemeindereferentin Carola Lutz aus dem Dekanat Allgäu-Oberschwaben vertreten sein, im Forum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ durch die Gemeindereferentin Regina Nagel (Dekanat Hohenlohe), im Forum „Priesterliche Existenz heute“ durch Diakon Albert Wild (Dekanat Ludwigsburg) und im Forum „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ (so der vollständige Titel) durch die Direktorin des Katholischen Bibelwerkes Stuttgart, Dr. Katrin Brockmöller und Dr. Irme Stetter-Karp, Mitglied im Hauptausschuss des ZdK und Leiterin der Hauptabteilung Caritas im bischöflichen Ordinariat.          

Der Synodale Weg

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