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Gruß an die jüdischen Gemeinden zu Pessach

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl und Bischof Klaus Krämer haben sich gemeinsam mit einem Gruß zu Pessach an die jüdischen Gemeinden gewandt.

Rottenburg
Dan Peter

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl und Bischof Dr. Klaus Krämer. Foto: Evangelische Landeskirche / Dan Peter

Hier lesen Sie den Text des Grußes.

Liebe Mitglieder der jüdischen Gemeinden,

die Tage des Pessach-Festes stehen bevor. Wir wollen Ihnen und all Ihren Angehörigen, Freunden und den Mitgliedern der Gemeinde unsere herzlichsten Segenswünsche aussprechen.

Es sind aufgeheizte Wochen, voller Anspannung und Sorge, in denen die Vorbereitungen für Pessach getroffen werden, und wenn man die Erzählung im Buch Schemot liest, bekommen die Worte einen sehr aktuellen Widerhall. Der Sederabend als Urdatum der Befreiung – das kann leicht darüber hinwegtäuschen, dass vor der Befreiung auch die Unsicherheit, die Sorge auszuhalten sind – und über allem die Gefahr, dass das große Projekt scheitert.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie in den Tagen des Festes die Befreiung feiern können: Aus der Erinnerung an den gelungenen Aufbruch aus Ägypten in die Freiheit in der Zuversicht, dass Gott sein Volk auch heute begleitet und führt.

Wenn in unseren Gemeinden die Osternacht gefeiert wird, kommt in der Liturgie auch die Erzählung vom Auszug aus Ägypten zu Gehör – Anfang der Geschichte Israels. Gemeinsam wollen wir uns mit den Mitgliedern der jüdischen Gemeinden für ein gutes Zusammenleben engagieren - zusammen auch mit den muslimischen Nachbarn und allen Menschen guten Willens.  

Wir wünschen Ihnen und allen, die nun Pessach feiern, einen festlichen Sederabend und frohe Festtage, die alle, die mitfeiern, stärken und ermutigen für den Weg durch die kommenden Wochen und Monate mit den Herausforderungen, die da warten.  

Chag Pessach sameach – ein frohes Pessach-Fest.

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl und Bischof Dr. Klaus Krämer

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