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Helfen, fördern und begleiten

Die Seelsorgeeinheit St. Benedikt Ochsenhausen freut sich über die Investitur von Jochen Boos als neuer Pfarrer.

Ochsenhausen
Mit beiden Händen übergibt der Dekan die Schlüssel an den neuen Pfarrer. Beide tragen weiße Messgewänder.

Dekan Stefan Ruf (r.) übergibt Pfarrer Jochen Boos die Schlüssel sämtlicher Kirchen der Seelsorgeeinheit St. Benedikt - Foto: SE St. Benedikt

Die Freude am gemeinsamen christlichen Leben stellte Jochen Boos, der neue Pfarrer der Kirchengemeinden Ochsenhausen-Erlenmoos, Mittelbuch, Steinhausen, Rottum und Bellamont, in den Mittelpunkt seiner ersten Predigt. Beim Investiturgottesdienst am 26. November in der Ochsenhausener Basilika St. Georg benannte er seinen Dienst als Helfer, Förderer und Begleiter. „Offen und sensibel, zupackend“ wolle er als Christ, Mitmensch und Priester für alle Menschen da sein, betonte der 60-Jährige, „authentisch und mit allen meinen Stärken und Schwächen.“ Der große Beifall zeigte, dass die Gläubigen sich mit ihm auf den Weg machen wollen.

Nachdem Klaus Weckemann, gewählter Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit St. Benedikt, das Ernennungsschreiben von Bischof Gebhard Fürst verlesen hatte, nahm der Biberacher Dekan Stefan Ruf dem Neuen das Investiturversprechen ab und Pfarrer Boos bekannte vor der versammelten Gemeinde seinen Glauben. Dann geleitete ihn der Dekan zu den Sedilien und übergab ihm symbolisch die Schlüssel sämtlicher Kirchen. Ruf freute sich, dass die Seelsorgeeinheit nun nach 16-monatiger Vakanz wieder einen Pfarrer hat.

Offene Ohren und offene Türen

Musikalisch gestaltete ein eigens zusammengestellter Projektchor unter der Leitung von Dekanatskirchenmusiker Thomas Fischer die festliche Eucharistiefeier. Zahlreiche Abordnungen der örtlichen Vereine sowie Geistliche aus dem Dekanat Biberach und darüber hinaus geleiteten Pfarrer Jochen Boos, der zuletzt in der Seelsorgeeinheit Iller-Weihung im Dekanat Ehingen-Ulm wirkte, bereits zu Beginn in die Basilika. Besonderen Eindruck hinterließen aber die über 75 Ministrant:innen. „Es ist nicht selbstverständlich, dass es so viele junge, wunderbare Menschen gibt, die ihren Dienst in der Kirche tun“, bescheinigte ihnen Dekan Ruf. „Ihr seid großartig, vielen Dank.“

Als „gschaffig, ehrlich und fröhlich“ beschrieb Ochsenhausens Bürgermeister Philipp Bürkle in seinem Grußwort die Oberschwaben in der Stadt und in den Gemeinden Erlenmoos und Steinhausen an der Rottum. Bürkle versprach dem neuen Pfarrer im Rathaus immer eine offene Tür und ein offenes Ohr. Dekanatsreferent Robert Gerner, der in der Seelsorgeeinheit St. Benedikt wohnt und als Gemeindereferent tätig war, überreichte Pfarrer Boos einen Schirm. „Wir vom Dekanat lassen Dich nie im Regen stehen“, fügte er hinzu. Die Kirchengemeinden bedankten sich schließlich auch bei Pater Johannes-Baptist Schmid. Der Pfarrer der Seelsorgeeinheit Rot-Iller sei als Administrator in der pfarrerlosen Zeit Unterstützung und eine echte Bereicherung gewesen.

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