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Ein herzliches Dankeschön

Begegnungstag für die Unterstützerinnen und Unterstützer der diözesanen Stiftungen im Park vor dem Bischofshaus.

Rottenburg
Begegnungstag für die Unterstützerinnen und Unterstützer der diözesanen Stiftungen in der Stabsstelle Fundraising im Park vor dem Bischofshaus.

Der Begegnungstag beginnt mit Kaffee und Kuchen für die Besucher:innen. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Begegnungstag für die Unterstützerinnen und Unterstützer der diözesanen Stiftungen in der Stabsstelle Fundraising im Park vor dem Bischofshaus.

Bischof Dr. Klaus Krämer während der Pause im Gespräch. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Begegnungstag für die Unterstützerinnen und Unterstützer der diözesanen Stiftungen in der Stabsstelle Fundraising im Park vor dem Bischofshaus.

In der Pause können sich die Besucher:innen an Ständen über die Arbeit der diözesanen Stiftungen informieren. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Begegnungstag für die Unterstützerinnen und Unterstützer der diözesanen Stiftungen in der Stabsstelle Fundraising im Park vor dem Bischofshaus.

Die vier Schwestern der „Jakobs Stubenmusik“ aus Markelsheim tragen zwei Lieder vor. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Die Therapieclowns des Vereins „Gute Clowns“ aus Ulm sind mit dabei vor Ort. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Ganz gleich ob es um die Hilfe für Kranke und Pflegebedürftige geht oder um den Kampf gegen Altersarmut und -einsamkeit: Das Engagement der sechs unter dem Dach der Diözese Rottenburg-Stuttgart versammelten Stiftungen erstreckt sich vom Bereich Bildung über Hilfe in der Not bis hin zu pastoralen, kulturellen und sozial-karitativen Aufgaben. Dabei lag die Förderleistung aller Stiftungen der Diözese im Jahr 2024 bei rund zwei Millionen Euro. Vor diesem Hintergrund fand am heutigen Donnerstag der Begegnungstag mit Bischof Dr. Klaus Krämer für die Unterstützerinnen und Unterstützer der diözesanen Stiftungen in der Stabsstelle Fundraising im Park vor dem Bischofshaus in Rottenburg statt.

Frohe Botschaft wird durch Taten gestärkt

Zu Beginn gab es Kaffee und Kuchen für die Gäste und Generalvikar Dr. Clemens Stroppel eröffnete den Stiftertag mit einem geistlichen Impuls. In seinem darauffolgenden Grußwort sprach Bischof Dr. Krämer den vielen Anwesenden seinen herzlichen Dank aus und machte darauf aufmerksam, dass die Stiftungen weiterhin Unterstützung für ihre Arbeit benötigen. Nur dank der wertvollen Hilfe der vieler Spenderinnen und Spender – von Einzelpersonen genauso wie von Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und christliche Nächstenliebe praktizieren – könnten die Stiftungen ihre wertvollen Hilfen weiterführen.

Dr. Krämer erinnerte an das Motto des Begegnungstages „Pilger der Hoffnung“ und sagte, dass die frohe Botschaft mehr noch als durch Worte durch Taten und Werke stark gemacht werde. „Und genau das ist die Stärke unserer Stiftungen. Sie sind Orte, an denen innovative Dinge ermöglicht werden, an denen Menschen der Rücken gestärkt wird, Orte, die Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben.“ „Gesichter der Hoffnung“ seien bei der Arbeit der Stiftungen anzutreffen: „Menschen, die ein Zeichen setzen gegen die Hoffnungslosigkeit“ und durch ihr Zeugnis den Blick nach vorn ermöglichten.

Die einzelnen Stiftungen stellen sich vor

Es folgte ein Einblick in die Arbeit der verschiedenen Stiftungen und so bot der Tag den Besucher:innen – neben Raum für Begegnung und Gespräche – auch viele interessante Einblicke. Die einzelnen Stiftungen präsentierten sich und stellten Projekte vor:

Die Veronika-Stiftung setzt sich für Kinder und ältere Menschen ein, die mit Krankheit, Schmerz und Tod konfrontiert sind. Auf der Bühne wurde das Projekt der Therapieclowns des Vereins „Gute Clowns“ aus Ulm vorgestellt, die Erwachsene in über 30 Einrichtungen besuchen – darunter Seniorenheime, Hospize und Palliativeinrichtungen.

Für die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen kam Stiftungsvorstand Jörg Sauter auf die Bühne. Die Stiftung fördert den Erhalt und die Dokumentation christlicher Kleindenkmale wie Wegkreuze und Kapellen im Gebiet der Diözese. Pro Jahr würden etwa 50 Kleindenkmale gefördert und seit Bestehen der Stiftung sei insgesamt rund 500 Initiativen geholfen worden, Kleindenkmale wiederherzustellen, sagte Sauter. Im Anschluss musizierten die vier Schwestern der „Jakobs Stubenmusik“ aus Markelsheim, die sich neben dem Musizieren auch für den Erhalt und die Wiederherstellung christlicher Kleindenkmale einsetzen.

Es folgte die Vorstellung der Mutter-Teresa-Stiftung. Sie fördert Projekte, die im Geist von Mutter Teresa stehen, insbesondere in den Bereichen Nächstenliebe sowie in der Bekämpfung von Altersarmut. Stiftungsvorstand Michael Leser und die Ludwigsburger Projektleiterin Martina Molinski berichteten von den erfolgreichen „Offenen Mittagstischen“ und Vesperkirchen, die seit zwei Jahren gefördert werden und wichtige Treffpunkte bereitstellen. Leser merkte an, dass insgesamt bisher rund 80.000 Mahlzeiten von der Stiftung bezuschusst werden konnten.

Seitens der Bischof-Moser-Stiftung gaben Stiftungsvorstand Gerhard Rauscher und Pastoralreferent Michael Holl den Anwesenden Informationen. Die Bischof-Moser-Stiftung widmet sich der Förderung des Glaubens in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft und fördert hierfür innovative Projekte, die Menschen neue Zugänge zum Glauben eröffnen. Vorgestellt wurde das Projekt „Ansprechbar“ der Wallfahrtsseelsorge Palmbühl bei Balingen.

Danach war es an der Stiftung Marchtaler Internate, sich vorzustellen. Die Stiftung engagiert sich für die ganzheitliche Bildung und persönliche Entwicklung junger Menschen in den vier Marchtaler Internaten. Die Internate bieten nicht nur einen Ort zum Lernen, sondern auch ein Zuhause, in dem Werte wie Respekt, Toleranz und Gemeinschaft großgeschrieben werden. Auf der Bühne sangen Schülerinnen und Schüler das Lied „We are the World, we are the Children“ und teilten persönliche Statements über ihre Erfahrungen im Internat. Die „Kastenband“ des Internats in Ehingen umrahmte den unterhaltsamen Nachmittag.

Den Abschluss bildete die Vorstellung der Stiftung Weltkirche in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In einer Welt, die häufig von Ungerechtigkeit und Not geprägt ist, engagiert sich diese Stiftung für eine gerechtere und solidarischere Zukunft. Die Stiftungsprojekte sind vielfältig und erstrecken sich über verschiedene Kontinente. Dr. Thomas Broch stellte dabei beispielhaft das Projekt „IGER“ vor, das in Guatemala die hohe Analphabetenrate bekämpfen möchte, indem Lehrer über Radio und Podcasts Menschen in den Haushalten erreichen können, um Bildung zu ermöglichen.

 

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