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Hilfe bei Armut und Einsamkeit im Alter

Die Mutter-Teresa-Stiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart fördert gezielt Initiativen mit dem Schwerpunkt „Altersarmut und -einsamkeit“.

Tübingen

Jörg Sauter gibt Auskunft über die Leihausstellung zum Thema Altersarmut und -einsamkeit der Mutter-Teresa-Stiftung. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

Nach einer coronabedingten Zwangspause startet die Mutter-Teresa-Stiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit ihrem neuen Förderschwerpunkt „Altersarmut und -einsamkeit“ neu durch. Laut Stiftungsvorstand Jörg Sauter sollen dabei gezielt Vorhaben und Initiativen gefördert werden, die sich diesem Bereich widmen und sich dort engagieren. Auch neue, innovative Ideen seien dabei ausdrücklich willkommen.

Angesichts steigender Lebenshaltungskosten und Energiepreise gebe es für viele Betroffene derzeit eine Verschärfung ihrer Situation. „Denn auch schon vor den jetzigen Preissteigerungen haben viele Betroffene am Existenzminimum gelebt“, sagt er. Und er fährt fort: „Altersarmut und -einsamkeit gehen dabei oftmals Hand in Hand und sind vor diesem Hintergrund oftmals nur zusammen zu verstehen.“ So unterstützte die Mutter-Teresa-Stiftung beispielsweise schon jetzt einen Fonds gegen Altersarmut der Caritas Stuttgart, aus dem betroffene Menschen mit niederschwelligem Beantragungsaufwand einmalig finanzielle Unterstützung in Notlagen erhalten können.

Um das Anliegen sowie das Förderangebot der Stiftung öffentlich bekannt zu machen, wurde jetzt in der Tübinger Stadtkirche St. Johannes eine Ausstellung eröffnet. Besucherinnen und Besucher der Kirche können dort auf dafür bereitgelegten Karten Projektvorschläge, den Wunsch nach mehr Information oder die Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung aufschreiben und in einer verschlossenen Tonne hinterlegen. Wie Sauter erfreut berichtet, waren die ersten Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern, von Gemeindemitgliedern, aber auch von ersten potenziellen Projektpartnern durchweg positiv und konstruktiv.

Der Stiftungsvorstand weist auch darauf hin, dass die Ausstellung in Tübingen bis Mitte Oktober gezeigt wird und danach für andere Orte bereitsteht. Interessierte erhalten hierzu weitere Informationen bei Jörg Sauter unter Telefon 07472/169-465 oder per E-Mail an mutter-teresa@bo.drs.de.

Weitere Informationen zur Mutter-Teresa-Stiftung gibt es online.

Zum Hintergrund

Neben der Mutter-Teresa Stiftung gibt es unter dem Dach der diözesanen Stabsstelle Fundraising noch folgende Stiftungen: Die Veronika-Stiftung, die sich für schwerkranke Kinder und alte Menschen in der letzten Lebensphase einsetzt und die darüber hinaus sich entwickelnde Solidargemeinschaften wie beispielsweise den Verein „Solidarische Gemeinde“ in Reute-Gaisbeuren unterstützt, der unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ ein vielfältiges Angebot für junge Eltern und Menschen mit Demenz anbietet; die Bischof-Moser-Stiftung, die innovative pastorale Projekte fördert, damit Menschen neue Zugänge zum Glauben an Gott finden; die Stiftung Weltkirche und deren Treuhandstiftungen, welche weltweit Bildungsinitiativen und Ausbildungsstätten sowie pastorale und humanitäre Aufgaben fördern. Zudem setzt sich die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen für die Bewahrung und den Neubau von Wegkreuzen, Bildstöcken, Kapellen und Heiligenfiguren ein; die Stiftung Marchtaler Internate unterstützt die vier gleichnamigen kirchlichen Internate in der Diözese und eine weitere Aufgabe der Mutter-Teresa-Stiftung ist es, die Qualifizierung von helfenden Menschen unter dem Motto „Helfern helfen“ zu fördern.

Weitere Informationen zur Arbeit der Förderstiftungen gibt es online.

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