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Ideenreichtum, Kreativität und Kompetenz

Franziskuspreis 2020: Gesucht werden Projekte und Initiativen aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Ökonomie, Ökologie und Soziales.

Rottenburg/Stuttgart

Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist Schirmherr für den Nachhaltigkeitspreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, hat den Vorsitz der exzellent besetzten Jury für die Vergabe des Franziskus-Preises übernommen.

Bewerben können sich Kirchengemeinden, kirchliche und karitative Einrichtungen, Ordensgemeinschaften, Verbände, Bildungseinrichtungen, Initiativgruppen und Einzelpersonen.

Komplexe Projekte können genauso Berücksichtigung finden wie Einzelleistungen oder Maßnahmen mit Multiplikationswirkung. Bauliche und technische Maßnahmen gehören ebenso dazu wie Initiativen, die die Umweltbildung zum Ziel haben oder die Schöpfungsspiritualität in den Mittelpunkt stellen.

Wissenschaftliche Beiträge sind willkommen, ebenso innovative Formen des Vorschlagswesens, gute Ideen für Nachhaltigkeitskonzepte und neue, integrative Formen der Kooperation bei der Realisierung zukunftsweisender und schöpfungsfreundlicher Projekte. Bewerbungen, die schon einmal eingereicht worden sind, können, sofern sich das Projekt weiterentwickelt hat, erneut eingereicht werden.

Genau solche Menschen, Aktionen und Projekte suchen wir.
Bischof Gebhard Fürst

Bischof Gebhard Fürst verweist im Zusammenhang mit dem Beginn des Bewerbungsverfahrens auf die Enzyklika Laudato Si‘ von Papst Franziskus. Darin schreibe der Papst: „Die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen, schließt die Sorge ein, die gesamte Menschheitsfamilie in der Suche nach einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu vereinen, denn wir wissen, dass sich die Dinge ändern können. … Die Menschheit besitzt noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Haus aufzubauen.“

Bischof Fürst stellt dazu fest: „Genau solche Menschen, Aktionen und Projekte suchen wir. Ihr Engagement wollen wir mit dem Franziskuspreis 2020 auszeichnen. Der Preis, den ich als Bischof vor zehn Jahren gestiftet habe, soll alle Kräfte und Initiativen in der Diözese ermutigen und unterstützen, die sich dem Anliegen verpflichtet wissen, an unserem gemeinsamen Haus mit zu bauen.“

Die Bewahrung der Schöpfung ergebe sich dabei als Auftrag aus den Grundlagen des christlichen Glaubens. Die Preisverleihung erfolge mehr denn je in dem Bewusstsein, dass Nachhaltigkeit und der Schutz von Gottes guter Schöpfung ein zentraler Aspekt christlichen Tuns seien, betont Bischof Fürst.

Dabei sei der Preis auch ein wichtiger Bestandteil der diözesanen Klimainitiative zur Umsetzung ihres Klimaschutzkonzepts. Mit ihm werde das Ziel verfolgt, das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung zu schärfen, vielfältige Aktivitäten für eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und zu würdigen und nicht zuletzt, öffentlich bekannt zu machen, welch hohes Maß an Ideenreichtum, Kreativität und Kompetenz sich in der Diözese in konkreten Maßnahmen ausdrückt.

Die Preisverleihung durch Bischof Fürst beginnt am Sonntag, 4. Oktober 2020, um 18 Uhr im „Haus der katholischen Kirche“ in der Königstraße 7 in Stuttgart.
 

Der Franziskus-Preis

Der Franziskus-Preis ist der Nachhaltigkeitspreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er wird alle drei Jahre vergeben und ist mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Auf den Hauptpreis entfallen 6.000 Euro. Ein Anerkennungspreis ist mit 2.000 Euro ausgestattet, zwei weitere Anerkennungspreise mit je 1.000 Euro.

Die Preisträger erhalten außerdem ein Bronzemedaillon zum Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi, das der 2011 verstorbene Rottweiler Bildhauer und Maler Siegfried Haas gestaltet hat.

Die Teilnahme

Hier gibt es die Bewerbungsunterlagen zum Download

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2020.

Diözese Rottenburg-Stuttgart
Hauptabteilung XI – Kirche und Gesellschaft
Fachbereich Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung
Jahnstraße 30
70597 Stuttgart

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