Zum Inhalt springen

Im Café Nikolai duftet es wieder nach Kaffee

Unlängst war es soweit: Die Gaststättenkonzession war da und somit konnte das Café Nikolai in der Citykirche wieder seine Türen öffnen.

Reutlingen
Das Café Nikolai in der Citykirche Reutlingen. Bild: privat

Ein Blick in das Café Nikolai. Bild: privat

Neuer Pächter ist der gemeinnützige Verein „Hub Reutlingen“. Dessen Geschäftsführer Jörg Bartoß freut sich, dass der Verein die Herausforderung angenommen hat, das Café Nikolai wieder zu beleben. Der Verein Hub hat, um das Café betreiben zu können, vier Personen angestellt: Jörg Bartoß, gelernter Kaufmann, deckt den ganzen Bereich Finanzen und Personal ab, Marcel Duchesnes, gelernter Koch, garantiert einen leckeren und frisch zubereiteten Mittagstisch und Simeon Spahr und Malefetsane Tsoana teilen sich die Caféleitung und sorgen für einen guten Service, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Citykirche Reutlingen und von Hub Reutlingen e.V. Tatkräftig unterstützt werden sie von vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern.

Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Mittagstisch gibt es von 12 bis 14 Uhr. Es wird auch samstags geöffnet werden. Die geöffneten Samstage können dem Aushang oder der Homepage entnommen werden. Auf der Homepage wird auch der Speiseplan zu finden sein und es können Reservierungen vorgenommen werden: www.cafenikolai-reutlingen.de

„Unser Angebot wird bisher gut angenommen. Vieles läuft über Mund-zu-Mund-Einladung und viele bekannte Menschen haben uns schon besucht und beglückwünscht“ so Simeon Spahr, der meistens vormittags im Café anzutreffen ist. „Wir achten auf Regionalität und familiäre Atmosphäre“, ergänzt Marcel Duchesnes. Die Kuchen seien entweder selbstgebacken oder vom benachbarten Bäcker Wucherer bezogen, der Kaffee sei  selbstverständlich fair gehandelt und beim Mittagstisch werde sich auch eine zu krumme und deshalb aussortierte Gurke finden lassen.

Malefetsane Tsoana deckt meistens die Nachmittage ab und genießt den Austausch mit den Menschen. „Es kommen so unterschiedliche Menschen in die Citykirche. Das hier ist der perfekte Ort für unser Café mit unserem Anliegen, Menschen zusammenzubringen.“

Die Ehrenamtlichen und Mitglieder des Vereins haben sichtbar viel bewegt, ganz zur Freude der Geschäftsführerin der Citykirche, Malin Hagel. „Ich bin beeindruckt, was die Engagierten in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt haben. Das hat auch bei uns in der Citykirche Aufwind gegeben“, sagt sie. Im Konzept der Citykirche ist ein Café als Ort der gelebten Barmherzigkeit und Offenheit fest verankert. „Und trotzdem engt uns der Verein in unserer Arbeit nicht ein. Wir sind in einem sehr guten Austausch und werden in unseren Veranstaltungen und Aktionen unterstützt, wo es nur geht.“

Die Idee, dass ein Cafébetrieb die Citykirchenarbeit unterstützt, ist wieder aufgelebt und so laden Citykirche und Hub zusammen ein, vorbeizukommen, zu verweilen, etwas zu trinken und zu essen und die kulturellen, seelsorgerlichen und spirituellen Angebote wahrzunehmen – selbstverständlich auch für Menschen mit geringeren finanziellen Mitteln. Denn wer möchte, kann ein weiteres Getränk oder Essen bezahlen und so jemandem ein Geschenk machen, der sich keine kleine kulinarische Pause zwischendurch gönnen kann.

Aktuelles

zum Thema

Arkadius Guzy

Seelsorge inmitten urbaner Entwicklung

Heilbronn

Wie kann Kirche außerhalb klassischer Gemeindestrukturen aussehen? Ein Spaziergang mit Michael Dieterle durchs Quartier Neckarbogen gibt Einblick.

Diözese Rottenburg-Stuttgart/ Ruf&Rat

Menschliche Seelsorge versus Tipps vom KI-Chatbot

Stuttgart

Menschen in seelischen Krisen suchen zunehmend Rat bei Künstlichen Intelligenzen. Was bedeutet das für die Telefonseelsorge in der Diözese?

Aktuelles

aus der Region

Angelika Sönnichsen

Frieden wächst, wo Menschen einander begegnen

Rottenburg

Bischof Dr. Klaus Krämer besucht Friedens-, Bildungs- und Klimaprojekte in Burundi. Die Reise zeigt, wie langjährige Partnerschaft Zukunft schafft.

Patricia Engling

Strohsommer auf dem Kirchplatz

Tigerfeld

Die Kirchengemeinde Tigerfeld-Aichstetten zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Stroh. Sei es als Sitzfläche für Konzerte oder als Dorfpool.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Christine Eberle

Kunst zum Entdecken und Nachdenken

Ellwangen (Jagst)

Eine Ausstellung mit Werken von Judith Wettemann-Ebert knüpft an die Themen der Landesgartenschau und besonders an die dortige Blumenschau an.

Markus Waggershauser

Im Storchengang durchs kalte Wasser

Jordanbad

Wassertreten im Kneippbecken ist gut für die Gesundheit und erfrischt im Biberacher Jordanbad und anderswo Körper und Seele - nicht nur im Sommer.

Constanze Stark

Eine Kirche mit außergewöhnlicher Geschichte

Hechingen

Eine alte Legende erzählt, dass Engel die Wallfahrtskirche über Nacht an ihren heutigen Ort getragen haben. Doch was steckt dahinter?

Markus Waggershauser

Friedensglocken verbinden Deutsche und Tschechen

Aichtal

Gegenbesuch von Pilgern aus Grötzingen und Lustnau in Pìst‘ stärkt die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Gemeinden der beiden Länder.

TVB-Maltatal

Micky Maus eine Kirchenmaus?

Stuttgart

Mit großen runden Ohren und einer spitzen Mäuseschnauze ist sie an der Außenfassade einer Kirche im österreichischen Maltatal in Kärnten gemalt.