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Im Dialog über die Kirche der Zukunft

Rund 1000 Mitarbeitende kommen zu einer Veranstaltungsreihe und nehmen an Workshops, Gesprächsrunden und Gottesdiensten teil.

Rottenburg am Neckar
Mehrere Frauen und Männer sitzen sich an einem langgezogenen Tisch gegenüber. Auf dem Tisch liegt Blatt Papier, das gemeinsam betrachtet wird. Lea-Theresa Berg

Bei der Reihe von Begegnungsveranstaltung kamen in Rottenburg an mehreren Tagen rund 1000 Mitarbeitende zusammen und erhielten Informationen zum Stand des Prozesses "Kirche der Zukunft". Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Lea-Theresa Berg

Mit der Einladung an rund 300 Sekretärinnen der Pfarrämter und Dekanatsgeschäftsstellen endete am 1. Juli eine Reihe von vier Begegnungsveranstaltungen, zu denen Bischof Dr. Klaus Krämer Mitarbeitende aus der gesamten Diözese nach Rottenburg auf die Wiese vor dem Bischofshaus eingeladen hatte. 

 Fokus auf Dialog mit Mitarbeitenden

Während es seit März bei sieben Regionalkonferenzen zwischen Bad Mergentheim und Friedrichshafen in erster Linie darum geht, die Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden der Diözese über die laufenden Veränderungsprozesse zu informieren und mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen, lag der Fokus bei den Begegnungsveranstaltungen in Rottenburg nun auf dem Dialog mit den hauptamtlich Mitarbeitenden zum derzeitigen Stand des Prozesses „Kirche der Zukunft“. Es gab Workshops, Gesprächsrunden und gemeinsame Gottesdienste für Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent:innen, die Mitarbeitenden der Kurie sowie für die Sekretär:innen. 

Aktuelle Informationen

Vorgestellt und diskutiert wurde der jeweils aktuelle Stand der zum Prozess „Kirche der Zukunft“ gehörenden Programme „Räume für eine Kirche der Zukunft“, „Seelsorge in neuen Strukturen“, „Verwaltung in neuen Strukturen“, „Zentrales Prozessmanagement“ und „Digitalstrategie“ – wobei es inhaltlich unterschiedliche Schwerpunkte für die jeweiligen Tage und Gruppen gab. Von der ersten Begegnungsveranstaltung am 23. Juni an kamen so mehr als 1000 Mitarbeitende in Rottenburg zusammen und erhielten aus erster Hand aktuelle Informationen durch den Bischof und die Verantwortlichen des Bischöflichen Ordinariats.

Gemeinsam entwickeln

Bischof Dr. Krämer betonte: „Der Austausch mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das Zuhören und das Beantworten ihrer Fragen waren mir sehr wichtig und ein echtes Anliegen, denn nur so gewinnen unsere laufenden Veränderungsprozesse die von uns gewollte Qualität und Tiefe. Die Rückmeldungen, die wir während der vergangenen Tage sammeln konnten, werden nun in den einzelnen Programmen weiterbearbeitet. Ich danke allen sehr, die sich an den Veranstaltungen beteiligt und mit ihren Fragen eingebracht haben. Ausdrücklich bedanke ich mich auch bei allen, die ihre Bedenken und Sorgen während dieser Tage mit uns geteilt haben.“ Die Organisations- und Verwaltungsstrukturen der Diözese seien kein Selbstzweck, sondern dienten allesamt dem Ziel, den seelsorglichen Auftrag der Kirche bestmöglich zu erfüllen, und dabei müssten die bestmöglichen Lösungen stets gemeinsam entwickelt werden, betonte Bischof Dr. Krämer.

Viele Anmerkungen mitnehmen

Stefanie Oeben, Prozessleitung „Kirche der Zukunft“, zog ebenfalls eine positive Bilanz und sagte: „Die Begegnungstage waren trotz der Hitze ein großer Gewinn für die Verantwortlichen im Prozess ‚Kirche der Zukunft‘ und, aus den Rückmeldungen zu schließen, auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der unterschiedlichen Berufsgruppen. Wir hatten die Möglichkeit, zielgruppenspezifisch zu informieren und haben viele hilfreiche Rückmeldungen für die Weiterarbeit erhalten.“ Oeben wies darauf hin, dass man sich derzeit in nahezu allen Programmen noch in der Konzeptionsphase befinde und die Begegnungstage es den Verantwortlichen in der Prozessleitung ermöglicht hätten, möglichst viele Sichtweisen auf vorliegende Zwischenstände zu erhalten. „Besonders erfreulich war, dass so viele Pfarramts- und Dekanatssekretärinnen der Einladung nach Rottenburg gefolgt sind und sich auch so aktiv in den Workshops eingebracht haben“, betonte Oeben. Und Wolfgang Zilk, Programmleitung „Digitalstrategie“ und ebenfalls in der Prozessleitung verantwortlich, setzte hinzu: „Wir waren anlässlich der Begegnungstage für die Mitarbeiter:innen der Kurie aus Rottenburg und Stuttgart sowie beim Tag für die Pfarramtssekretärinnen aktiv. Wir konnten ein großes Interesse wahrnehmen und viele Anmerkungen für unsere weitere Arbeit mitnehmen. Auch herrscht ein großes Interesse, den weiteren Weg – beispielsweise anlässlich der geplanten Onlineveranstaltungen für die Kolleg:innen – zu begleiten. Besonders bemerkenswert fand ich den großen zustimmenden Applaus der Kolleg:innen für eine Pfarramtssekretärin, die sich sowohl bei Hard- als auch bei Software verbindliche Standards seitens der Diözese wünscht.“

Große Offenheit

Seitens des „Zentralen Prozessmanagements“ stimmte Cathrin Storz im Rückblick überein und hielt mit Blick auf „vielfältige Gespräche“ fest, dass eine große Offenheit bei den Mitarbeitenden zum Thema Prozesse wahrgenommen werden konnte und sagte: „Alle sehen die Notwendigkeit, dass wir die komplexen Prozesse der Diözese optimieren müssen.“

 

 

 

Hinweis

Für alle Interessierten gibt es die Möglichkeit, die Abschlussveranstaltung der Regionalkonferenzen am Freitag, 17. Juli, im Rottenburger Dom St. Martin im Livestream zu verfolgen. Beginn ist um 16:30 Uhr. Den Link zum Live-Stream finden Sie auf dem Youtube-Kanal der Diözese und auf der Website “Kirche der Zukunft”.

Impressionen von den Begegnungstagen

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