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Informationsveranstaltung findet statt

Diözese arbeitet gemeinsam mit Kirchengemeinde Missbrauchsfälle auf. Ordinariatsrätin Regina Seneca nimmt teil an Zusammenkunft am 29. Januar.

 

Marbach

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart macht die Missbrauchstaten von Pfarrer Michael Graff in Marbach am Neckar öffentlich und arbeitet diese zusammen mit der betroffenen Kirchengemeinde auf. Ordinariatsrätin Regina Seneca, die im Tandem mit Domkapitular Holger Winterholer für das pastorale Personal der Diözese Rottenburg-Stuttgart zuständig ist, steht in engem Kontakt mit der betroffenen Kirchengemeinde, um die Kirchengemeinderäte:innen über die zurückliegenden Missbrauchsvorfälle zu informieren und das weitere Vorgehen im Fall Graff abzustimmen. Der 1949 in Stuttgart geborene Graff war seit 2010 freigestellt und lebte bis zu seinem Tod 2023 in Kempten.

Graff war von 1981 bis 1986 in Marbach eingesetzt 

Obgleich eine abschließende Beurteilung der Situation sowie die Würdigung der Zeitzeugenaussagen erst im Zuge des Abschlussberichtes der Aufarbeitungskommission – geplant für das Frühjahr 2027 – erfolgen kann, findet am Donnerstag, 29. Januar, um 19 Uhr im Gemeindezentrum der Katholischen Kirche Zur Heiligen Familie, Ziegeleistr. 10, in Marbach am Neckar eine Informationsveranstaltung für die Seelsorgeeinheit zum Themenkomplex statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist ohne Anmeldung möglich. Graff war von 1981 bis 1986 als Pfarrer in Marbach am Neckar eingesetzt. Aus dieser Zeit sind der Diözesanleitung drei Missbrauchsfälle bekannt. Pfarrer Stefan Spitznagel hat den Abend gemeinsam mit seinem Kirchengemeinderat initiiert. Seitens der Diözesanleitung wird Ordinariatsrätin Regina Seneca teilnehmen.

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