Bildungschancen für Kinder in Vietnam werden dieses Jahr dadurch gefördert. Wie wichtig das allen Beteiligten ist und besonders Pater Josef Hanh Huynh Cong, der für die vietnamesische Gemeinde in der Diözese Rottenburg-Stuttgart zuständig ist, wird durch die vielen Hinweise im ganzen Programm und auch in den persönlichen Gesprächen deutlich. Um den Erlös möglichst groß zu halten, agieren etwa 300 ehrenamtliche Helfer vor und hinter den Kulissen.
„Die viele kulturelle Bühnenprogramme sind sehr komplex. Das bedarf einer monatelange Probe“, erzählt Thi Tuyet Lan Nguyen, die sich um die Technik kümmert. Doch das mache sie gerne, denn vor allem beim Tet-Fest spüre sie die Verbundenheit zu ihrer vietnameschen Herkunft. Diese Tradition des Neujahrsfestes kenne sie nur aus der vietnamesisch-katholischen Gemeinde, da sie erst mit fünf Jahren nach Deutschland kam. „Früher in Vietnam kamen vor dem Tet die Frauen in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft zusammen, um gemeinsam Bahn tet und weitere Köstlichkeiten zu kochen, backen und zu teilen. Gemeinschaft und Zusammenhalt entstanden durch die gemeinsame Zeit und die Frauen lernten neue Gerichte kennen oder die Tradition der Zubereitung wird darüber weitergegeben“, weiß sie zu berichten.