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Jede Stimme zählt

Der Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, von ihrem Wahlrecht am 23. Februar Gebrauch zu machen.

Rottenburg am Neckar

Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Bundestagswahl bietet die Möglichkeit, Zeichen zu setzen: für eine starke Demokratie, für Solidarität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Extremismus jeglicher Art darf nicht zur Normalität werden. In einer Demokratie darf es keinen Raum für Hass und Hetze geben. Nur wenn die demokratische Mitte zusammenhält, schwächt das den extremistischen Rand – und dafür trägt jede und jeder Einzelne die Verantwortung. 

Nur wer wählt entscheidet mit

„In der Demokratie sind alle gefragt. Auch wenn jede Stimme nur eine von über 59 Millionen ist – sie zählt bei der Bundestagswahl in jedem einzelnen Fall. Nur wer wählt, entscheidet mit, welche Richtung unserem Land in den nächsten vier Jahren gegeben wird, welche Parteien uns mit welcher Stärke im Bundestag vertreten, welche Regierung unser Land führen soll. Nur wer wählt, kann mitbestimmen, wie es bei den kleinen und großen Fragen unserer Zeit weitergeht“, betont Diözesanratssprecher Dr. Johannes Warmbrunn. 

 

Wählen bedeutet, über die Zukunft in Deutschland und Europa mitzuentscheiden.
Johannes Warmbrunn (Sprecher Diözesanrat)

 

Dabei sei ein Wahlzettel kein Denkzettel und eigne sich nicht zur Abrechnung mit einzelnen Politikerinnen und Politikern oder Parteien. „Wählen bedeutet, über die Zukunft in Deutschland und Europa mitzuentscheiden – es geht um Frieden und Sicherheit, soziale Gerechtigkeit, Stärkung der Wirtschaft, Umweltschutz und nicht zuletzt um die derzeitigen internationalen Verwerfungen. Das sind immense Herausforderungen. Gehen Sie wählen und machen Sie Ihr Kreuz bei einer Kandidatin oder einem Kandidaten und einer Partei, deren Ausrichtung am ehesten Ihrer eigenen Zukunftsvision entspricht“, so Warmbrunn. Gerade in Zeiten, in denen der Richtungsstreit unter den Bürgern so lebendig sei wie jetzt, müssten die Abgeordneten sich auf einen klaren Bürgerauftrag stützen können. 

Verantwortung mittragen

„Manche glauben vielleicht, Politiker oder Parteien abstrafen zu können, indem sie zu Hause bleiben. Aber das ist ein Irrtum. Einfluss nimmt man nur, wenn man seinen Willen kundtut. Wer wählt, trägt mit an der Verantwortung – und bestimmt die Richtung mit“, erklärt Präsidiumsmitglied Veronika Rais-Wehrstein. Deshalb müsse man sich frei von Vorurteilen fragen, in was für einer Gesellschaft man leben, lernen und arbeiten möchte. Und wem man die Sachkompetenz, Seriosität, politisches Standvermögen und den Blick für das Ganze zutraue. 

 

Deshalb wenden wir uns strikt gegen alle rassistischen, antisemitischen und rechtsextremistischen Kräfte mit ihren menschenverachtenden Ideologien der Ungleichwertigkeit, die sich in die Parlamente wählen lassen wollen.
Martin Stöffelmaier (Sprecher Priesterrat)

 

„Menschenwürde, Nächstenliebe, die Sorge für die Benachteiligten sowie der Schutz unserer Umwelt sind für Christinnen und Christen und alle von der christlichen Kultur geprägten Menschen prägnante Entscheidungskriterien für politische Wahlen. Es ist unsere Pflicht, uns für Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit und für eine Gesellschaft, in der alle ohne Angst leben können, einzusetzen. Deshalb wenden wir uns strikt gegen alle rassistischen, antisemitischen und rechtsextremistischen Kräfte mit ihren menschenverachtenden Ideologien der Ungleichwertigkeit, die sich in die Parlamente wählen lassen wollen. Vielfalt ist ohne Alternative. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie mit, wer unseren Alltag prägen wird“, erklärt Priesterratssprecher Martin Stöffelmaier. 

Für eine starke Demokratie und eine gute Zukunft

„In diesen schwierigen Zeiten steht unser Land vor zahlreichen Herausforderungen. Die Bundestagswahl ist eine wichtige Weichenstellung, wie wir unseren Sozialstaat und den Wirtschaftsstandort erhalten, die innere und äußere Sicherheit gewährleisten, den Umwelt- und Klimaschutz voranbringen und die Fragen von Migration und Integration lösen können. In der Demokratie sind alle gefragt. Demokratie lebt vom Austausch von Argumenten, aber auch vom Einmischen und Entscheiden. Es darf und muss gestritten werden, mit Fakten und mit Leidenschaft, respektvoll und fair. Wer mitmacht, wird gehört. Wer wählt, entscheidet mit. Lassen Sie uns gemeinsam abstimmen – für eine starke Demokratie und eine gute Zukunft“, betont Warmbrunn.

Machen Sie am 23. Februar von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Gehen Sie wählen. Jede Stimme zählt – Ihre Stimme zählt! 

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