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KI zum Anfassen

KI prägt die Lebenswelt junger Menschen. Auf der Juseta 2026 erkundeten Engagierte Chancen, Risiken und Tools für kirchliche Jugendarbeit.

Rot an der Rot

KI-Tools zum Ausprobieren. Foto: Bdkj

„Was ist das eigentlich – KI, wo ist sie in der Lebenswelt junger Menschen präsent und welche Chancen und Grenzen ergeben sich daraus?“ Diese grundlegenden Fragen standen auf der diesjährigen Jugendseelsorgetagung (Juseta) der katholischen Jugend der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Rot an der Rot im Mittelpunkt. Vom 12. bis 15. Januar 2026 kamen rund 120 haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus kirchlicher Jugendarbeit, Seelsorge, Verbänden und Bildungseinrichtungen zusammen, um sich intensiv mit dem Thema „jAIsus – Jugendkultur und kirchliche Jugendarbeit im digitalen Raum“ auseinanderzusetzen. KI hat – so wurde den Akteur:innen in der kirchlichen Jugendarbeit klar – vielfältige Anwendungsgebiete. Die Tagung diente vor allem dazu neue Tools auszuprobieren und ein gemeinsames Verständnis für die Chancen und Risiken von KI zu entwickeln. 

Vier Tage lang stand die Frage im Mittelpunkt, wie Kirche junge Menschen in digitalen Lebenswelten begleiten, unterstützen und inspirieren kann. In Vorträgen, Workshops und Praxisformaten beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit künstlicher Intelligenz, Social Media, digitaler Ethik, medienpädagogischen Ansätzen sowie mit konkreten Tools für die pastorale Praxis. 

Chancen und Risiken von KI

Prof. Andreas Büsch, katholischer Theologe und Professor für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaften an der katholischen Hochschule Mainz zeigte in seinem Impulsvortrag die Funktionsweise generativer KI, ihre Nutzung durch Kinder und Jugendliche sowie den damit verbundenen Chancen und Risiken auf. Darüber hinaus behandelte er ethische, rechtliche und theologische Fragen dazu. Mit KI stehe die nächste große Medienrevolution an, die wesentlich schneller voranschreite und radikal in die Lebenswelt aller Menschen einwirkt. „Als Christ:innen können wir uns nicht Nicht verhalten“, lautete daher sein Fazit. Gerade angesichts der Manipulationsgefahren, die von Deepfakes in Fotos und Videos sowie orchestrierten Fakenews ausgehen, sei es wichtig zu verstehen, was mit KI alles möglich ist. 

Selbstverständliche Lebensorte für Junge Menschen

Neben fachlichen Impulsen bot die Tagung viel Raum für Austausch, Vernetzung und spirituelle Vertiefung. „Die Juseta hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse und der Gestaltungswille in der kirchlichen Jugendarbeit sind“, resümiert Nadine Maier, Diözesanjugendseelsorgerin des BDKJ/BJA Rottenburg-Stuttgart. „Digitale Räume sind für junge Menschen selbstverständliche Lebensorte. Die Tagung hat Mut gemacht, diese Räume nicht nur kritisch zu reflektieren, sondern sie als Orte von Beziehung, Sinnsuche und Glauben aktiv mitzugestalten.“ 

Die Teilnehmenden konnten zahlreiche konkrete Ideen, Methoden und Materialien mitnehmen, die sich direkt in der eigenen Arbeit mit Jugendlichen umsetzen lassen. Gleichzeitig bot die Tagung Raum, Fragen, Unsicherheiten und Grenzen digitaler Jugendarbeit offen zu thematisieren. Die Juseta 2026 machte deutlich, dass kirchliche Kinder- und Jugendarbeit den digitalen Wandel aktiv, reflektiert und im Dialog mit jungen Menschen gestaltet. 

Weitere Informationen: https://juseta.bdkj.info 

Hinweis: Dieser Text wurde mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der Autorin.

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