Zum Inhalt springen

Kind sein – gestern.heute.morgen

Der Jugendmedienpreis 2022 lenkt Fokus auf die jüngste Generation. Bis zum 2. Oktober können Jugendliche ihre Medienbeiträge einreichen.

Rottenburg

Auch in diesem Jahr schreibt das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart den Jugendmedienpreis aus. Neben dem neuen Motto zur Kindheit, hat sich auch das Medienspektrum der Beiträge verändert.
Offener, kreativer, moderner. Unter diesen Stichpunkten starteten die Planungen des Jugendmedienpreises mit einem neu zusammengesetzten Team sowie einer Kooperation mit dem Jugendverband Katholische junge Gemeinde (KjG) Rottenburg-Stuttgart. „Wir freuen uns sehr, dass wir die KjG mit ins Boot holen konnten, auch weil der Verband zu den Gründungsmitgliedern des Preises gehört“ meint Diözesanleiter BDKJ/BJA Michael Medla.

Auch das Kreativspektrum der möglichen Medienbeiträge wurde nochmals überdacht und neu aufgestellt. So gibt es neben den bisherigen Kategorien „Film“ und „Foto“ auch die Genres „Text & Audio“ und „Bildende & Interaktive Kunst“. Hier können Musik, Lyrik, Kurzgeschichten, Podcasts, Poetry Slams, Gemälde, Arbeiten aus Ton, Memes, Apps und vieles mehr eingereicht werden. Aufgeteilt sind die jeweiligen Kategorien in die bisherigen drei Altersgruppen bis 15 Jahre, 16 bis 19 Jahre und 20 bis 25 Jahre.

Mit dem Motto „Kind sein“ soll der Fokus auf die jüngste Generation gelenkt werden. Dabei bleibt bewusst offen, ob man als Jugendliche*r von der eigenen Kindheit erzählt, ob Geschichten der aktuellen Kindergeneration erzählt werden, ob es eine Zukunftsvision von Kindheit wird oder eine Reise in die Vergangenheit der letzten Jahrhunderte. „Wir möchten erfahren: Was bedeutet es für die jungen Künstler*innen, Kind zu sein. Gestern, heute oder morgen. Wie sie das Thema umsetzen, steht ihnen dabei völlig frei. Wir sind gespannt auf die unterschiedlichen Impulse, die das Thema auslösen kann und auf viele kreative Einsendungen“, sagt Anna Stützle, welche die Federführung rund um den Jugendmedienpreis hat.

Zu gewinnen gibt es, neben Geldpreisen, die Möglichkeit, den eigenen Film auf der Landesfilmschau Baden-Württemberg zu präsentieren. Für die anderen Genres wird an einer Präsentationsform in der Stadtbibliothek Stuttgart gebastelt.

Der Wettbewerb wird vom Bischöflichen Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) der Diözese Rottenburg-Stuttgart, dem Filmbüro Baden-Württemberg e.V. und der Stadtbibliothek Stuttgart ausgerichtet.

Einreichungsschluss ist der 2. Oktober 2022. Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktuelles

zum Thema

Arkadius Guzy

Zeitreise mit Ziege

Cleebronn

Ein Hörspiel erzählt Kindern und Jugendlichen die jahrhundertealte Geschichte des Michaelsbergs und seiner Kirche.

Jonas Fehrenbach

Kyra Brand erhält den Ulli Thiel Friedenspreis 2026

Stuttgart

Der „Ulli-Thiel-Friedenspreis“ für Schüler:innen in Baden-Württemberg wurde zum siebten Mal verliehen, in diesem Jahr im Haus der Katholischen Kirche.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Markus Waggershauser

Der Einheit im Glauben dienen

Ravensburg

Bischof Dr. Klaus Krämer weiht in Ravensburg vier Diakone zu Priestern und ermutigt sie zu einer Kultur des Miteinanders und der gemeinsamen Suche.

Ulrich Gresser

Nicht wegschauen angesichts des Leidens

Bei der zweitgrößten Reiterprozession Mitteleuropas erinnert der Niederaltaicher Abt Marianus Bieber an Krieg und Terror damals und heute.

Arkadius Guzy

Glockenfreundschaft findet Anklang

Rottenburg

Eine Delegation aus der polnischen Diözese Świdnica/Schweidnitz ist zu Gast in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Gute Gedanken im Wimmelbild des Lebens

Ellwangen (Jagst)

Pater Philipp für Profis und für Anfänger - In einer kleinen, feinen Ausstellung im Programm der Landesgartenschau kann man den Seligen neu entdecken.

Christian Turrey

Zwischen Krieg und Hoffnung

Stuttgart

Vier Monate saß Rabbiner Jeremy Milgrom wegen des Kriegs in Israel fest. Jetzt erzählt der Friedensaktivist im Interview von seinen Erfahrungen.