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Kirchliches Strafverfahren ist beendet

Der wegen sexueller Belästigung belangter Pallottiner-Pater aus Weingarten von allen Ämtern, Aufgaben und Diensten in der Diözese entbunden.

Rottenburg am Neckar/Weingarten

Wenige Monate nach Verhängung eines Strafbefehles über 60 Tagessätze wegen sexueller Belästigung einer Frau im Hochschulumfeld in Weingarten im März vergangenen Jahres ist nun auch das kirchliche Strafverfahren gegen einen Pallottiner-Pater aus Weingarten beendet. Der Orden wie auch der Pater selbst hat auf Widerspruch gegen ein Strafdekret verzichtet, das Bischof Dr. Gebhard Fürst Ende November erlassen hatte. In dem Dekret hatte der Bischof den Pallottiner-Pater von allen priesterlichen Ämtern, Aufgaben und Diensten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entbunden.

Der Fall des Paters, der sich Anfang März im Aufenthaltsraum der Evangelisch-Katholischen Hochschulgemeinde Weingarten einer jungen Frau gegenüber übergriffig verhalten hatte, schlug damals hohe Wellen. Auf Empfehlung der diözesanen Kommission sexueller Missbrauch (KsM) untersagte der Bischof dem Pater im März 2023 umgehend die Ausübung seines priesterlichen Amtes und beurlaubte ihn bis auf weiteres. Inzwischen hat das Provinzialat der Pallottiner ihn aus Weingarten abgezogen. 

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