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„Klatschen reicht nicht“

Das Pflegebündnis Ulm macht sich stark für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Wertschätzung. Die Betriebsseelsorge hat das Bündnis 2018 initiiert.

Ulm (Donau)

Die hohe Belastung von Pflegekräften hat sich durch die Coronakrise noch einmal verstärkt. In Ulm will das Bündnis für Pflege auf Missstände aufmerksam machen. Foto: iStock/AnnaSkills

Als Corona kam, galten sie als systemrelevant und Politiker sprachen von den "Heldinnen und Helden des Alltags”: Pflegekräfte in Altenheimen und Krankenhäusern. Sie wurden von Balkonen beklatscht, mit Kuchen und vielen warmen Worten versorgt. Was ist von dieser Wertschätzung geblieben?

Tatsächlich wirkt die Corona-Krise wie ein Brennglas auf die Probleme, die es in der Pflege schon vorher gab: Personalmangel, schlechte Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne.

Im Mai 2018 hat die Betriebsseelsorge Ulm zusammen mit verschiedenen Gruppierungen aus Politik und Gesellschaft sowie Pflegepersonal aus Krankenhäusern und Seniorenheimen das Ulmer Bündnis für Pflege gegründet. Die Ziele: informieren, sich gegenseitig stärken, Verbesserungen einfordern.

Im Video berichten die Akteure über ihre Arbeit und aktuelle Herausforderungen.

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