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Kontinuität und Neuanfang

Christine Faiß aus Obernau und Lydia Prakash aus Rottenburg, wurden in den Diözesanrat gewählt.

Rottenburg
Christine Faiß vertritt das Dekanat Rottenburg im Diözesanrat.

Christine Faiß (47) wurde mit 77 Stimmen in den Diözesanrat gewählt und ist nun neu in dem Gremium. Bild: DRS

Zur Wahl der Laienvertreterinnen und Laienvertreter des Elften Diözesanrats waren im Dekanat Rottenburg, der katholischen Kirche im Landkreis Tübingen, 326 stimmberechtigte Kirchengemeinderätinnen und -räte aufgerufen. Die Wahl fand vom 7. Dezember bis zum 8. Januar als Briefwahl statt. Das Dekanat Rottenburg hat zwei Sitze im Diözesanrat. Sechs Kandidatinnen aus den Reihen der 35 katholischen Kirchengemeinden standen zur Wahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 58 Prozent.

Lydia Prakash (65), ist bereits seit der letzten Sitzungsperiode Mitglied in dem Leitungsgremium der Diözese. Die Rottenburgerin, die in Tübingen Rektorin einer Grundschule ist, setzt sich insbesondere für die Familienarbeit und eine gleichberechtigte Kirche ein. Lydia Prakash, die auch Mitglied der Frauenkommission der Diözese ist, schenkten die Kirchengemeinderätinnen im Dekanat mit 111 Stimmen großes Vertrauen und setzten auf Kontinuität.

Christine Faiß (47) wurde mit 77 Stimmen gewählt und ist nun neu in dem Gremium der Diözese. Sie folgt Leonie Straub aus Felldorf nach. Diese war seit 1992 Mitglied im Diözesanrat und trat nicht mehr zur Wahl an. Christine Faiß, Fachkraft für Arbeitssicherheit aus Obernau, will sich künftig für die Kirchengemeinden im Ländlichen Raum stark machen und den Pastoralen Mitarbeiterinnen in den Gemeinden mehr Freiraum verschaffen, durch den Einsatz von Fachkräften für die nicht-seelsorglichen Aufgaben.

Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart vereint in seinem Rottenburger Modell drei Gremien in einem. Als Katholikenrat vertritt er »die Basis«. Er kann im Namen der Katholiken/innen in der Diözese zu wichtigen Angelegenheiten öffentlich Stellung beziehen. Als Pastoralrat berät er den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen und bei der Schaffung diözesaner Einrichtungen. Er fördert die Arbeit der kirchlichen Gremien und Verbände und entsendet Vertreter/innen u.a. in überdiözesane Gremien. Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über die Höhe und Verwendung der Kirchensteuer in der Diözese. Er beschließt die Zuweisung von Kirchensteuermitteln an die Kirchengemeinden sowie den Diözesanhaushalt.
Die gewählten Dekanatsvertreterinnen und Vertreter stellen insgesamt 56 der 103 stimmberechtigten Mitglieder des Diözesanrats. Sie vertreten die die Anliegen Ihres Dekanats mit seinen Kirchengemeinden und Organisationen. Darüber hinaus beraten und beschließen sie, gemeinsam mit anderen Delegierten und Führungskräften des Bischöflichen Ordinariats, den zukünftigen Kurs der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

 

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