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Krankenwagen auf dem Weg in die Ukraine

Am Steuer des Krankenwagens, der sich am 24. Juli auf den Weg in die Ukraine gemacht hat, sitzen keine Notfallsanitäter, sondern zwei Pfarrer.

Stuttgart
Stadtdekanat Stuttgart / Elisabeth Perković

Ein durch Spenden finanzierter Krankenwagen macht sich am 24. Juli auf den Weg von Stuttgart in die Ukraine. Das Bild entstand kurz vor der Abfahrt. Von links: Pfarrer Makariy aus der Ukraine, Pfarrer Roman Wruszczak von der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde Stuttgart und Pfarrer Andriy aus der Ukraine. Bild: Stadtdekanat Stuttgart / Elisabeth Perković

Die Pfarrer bringen das Fahrzeug, das von Spendengeldern gekauft wurde und voll bepackt mit Sachspenden ist, in die Ukraine. Am Lenkrad ist Pfarrer Makariy, auf dem Beifahrersitz hat Pfarrer Andriy Platz genommen. Er war für einen Monat in Stuttgart, um Ukrainerinnen und Ukrainer seelsorgerisch zu unterstützen.

Bereits seit kurz nach dem Angriff auf die Ukraine sammelt die ukrainische griechisch-katholische Gemeinde Sach- und Geldspenden. „Wir versorgen die Menschen in der Ukraine laufend mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten, medizinischen Geräten und Stromgeneratoren. Unser Gemeindetransporter ist permanent im Einsatz und bringt die Spenden in die Ukraine, größere Transporte übernehmen Speditionen“, berichtet Pfarrer Roman Wruszczak von der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde Stuttgart.

Krankenwagen fährt von Stuttgart aus in die Ukraine

Durch die engen Kontakte in die Ukraine kommen die Sach- und Geldspenden genau dort an, wo sie dringend benötigt werden. „Wir erfuhren, dass in einem Krankenhaus in der Ukraine dringend Bedarf an einem Krankenwagen besteht. Bedingt durch die Kriegssituation sind dort keine eigenen mehr vorhanden und der Rettungsdienst transportiert die Patienten mit privaten Fahrzeugen“, schildert Pfarrer Roman Wruszczak die Situation vor Ort.

Durch die Spenden könne das entstandene Leid gemildert und den vom Krieg betroffenen Menschen neue Hoffnung geschenkt werden.

Medizinische Geräte für Kinderkrankenhaus in Lwiw

Dank der Spendengelder konnte die ukrainische griechisch-katholische Gemeinde außerdem ein Kinderkrankenhaus in Lwiw, wo Kriegs- und vor allem Minenopfer aus der ganzen Ukraine behandelt werden, mit medizinischen Geräten unterstützen.

In dem städtischen Kinderkrankenhaus arbeiten unter anderem die Oberin des Ordens „Sisters of the Holy Family“ als Kinderärztin und weitere Ordensschwestern als Krankenschwestern. Mit diesem Orden steht die Stuttgarter Gemeinde seit langem im engen Austausch. Vergangene Woche wurden die gespendeten Geräte erstmals bei einer Operation eingesetzt.

Spendenaufruf für Sach- und Geldspenden

Die ukrainische griechische-katholische Gemeinde freut sich weiterhin über Sachspenden, insbesondere über medizinische Produkte, haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sowie über Geldspenden.

Spendenkonto

Katholisches Stadtdekanat
IBAN: DE63 6005 0101 0004 6461 92

Bitte unbedingt den Verwendungszweck „Spende Ukraine“ angeben.

Weitere Infos unter https://ukrainische-kirche-stuttgart.de/spenden

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