Zum siebten Mal wurde der „Ulli-Thiel-Friedenspreis“ für Schüler:innen in Baden-Württembergverliehen. Dass er die Friedensbildung an Schulen stärkt, wurde bei der Preisverleihung am 26. Juni 2026 im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart deutlich.
Es gab mehr als 60 Einsendungen von 28 verschiedenen Schulen. Insgesamt wurden dieses Jahr 14 Beiträge ausgezeichnet. Darunter waren vielfältige kreative und literarische Arbeiten, die von hohem Engagement zeugen. Die Jury hatte daher eine schwierige Entscheidung zu treffen. Deshalb entschied sie sich, noch zehn Anerkennungspreise zu verleihen.
Geschichten eines Kindes
Den mit 500 Euro dotierten ersten Preis erhielt Kyra Brand für ihre „Geschichten eines Kindes“. Kyra Brand besucht die Kursstufe 1 des Nellenburg-Gymnasiums in Stockach. In ihrer Geschichtensammlung setzt sie sich damit auseinander, dass Kinder am schlimmsten von Kriegen betroffen sind. Sie schreibt in ihrer Bewerbung: „Ich wollte nicht einfach nur über den Frieden schreiben, sondern vielmehr auch den Horror und die Schrecken des Krieges aus der Perspektive eines Kindes darstellen. Damit endlich Frieden entstehen kann“. Es sind Geschichten, die unter die Haut gehen und berühren.
Frieden fordert ein Umdenken
Die weiteren Preise, jeweils mit 150 Euro dotiert, gehen an 13 unterschiedliche Schulen. Mal sind es Einzelpreise, wie für Lennox Ahlskog vom Isolde-Kurz-Gymnasium Reutlingen, dessen Bild eine Rakete in einem Käfig zeigt. Seine Aussage dazu: „Wer Frieden will, muss umdenken.“ Friedensspiele, die die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Thema fördern, wurden von Schüler:innen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Weinheim und der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Hallentwickelt.