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Licht für Sterbende und ihre Begleiter

Die Aktion Hospizlicht lädt ein am Samstag, dem Welthospiztag, als Zeichen der Solidarität eine Kerze ins Fenster zu stellen.

Ravensburg
Eine weiße Kerze steht vor dunklem Hintergrund. Die blaue Aufschrift lautet: „Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.“

Kerze zum Welthospiztag - Foto: Thomas Radau/St. Elisabeth-Stiftung

Am 9. Oktober ist Welthospiztag. Nach Einbruch der Dämmerung soll wieder in vielen Fenstern ein Hospizlicht leuchten. Es ist ein Zeichen der Solidarität mit den in ambulanten Hospizgruppen und stationären Hospizen tätigen Menschen und der Verbundenheit mit verstorbenen und sterbenden Mitmenschen. Das Hospiz Schussental und die ambulante Hospizgruppe Ravensburg beteiligen sich zum dritten Mal an der Aktion.

„Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.“ Mit diesen tröstenden Worten des Heiligen Franz von Assisi sind die Kerzen für die Hospizlicht-Aktion verziert. Die gemeinschaftliche Aktion des Hospiz Schussental der St. Elisabeth-Stiftung mit der ambulanten Hospizgruppe Ravensburg soll ein Signal dafür sein, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Tod und Sterben ins Bewusstsein rücken

Das Licht soll auch darauf aufmerksam machen, dass es Menschen gibt, die Todkranke auf ihrem letzten Weg begleiten. Nicht zuletzt rücken die in der Hospizarbeit engagierten Menschen mit den Hospizlichtern auch das Thema „Tod und Sterben“ ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

In Ravensburg sind die Kerzen gegen eine freiwillige Spende am 9.Oktober an einem Stand auf dem Ravensburger Wochenmarkt sowie bereits heute in einigen Buchhandlungen erhältlich. Auch in den Ravensburger Kirchen liegen die Kerzen und Flyer aus.

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