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Martha & Meinrad sind geweiht

Generalvikar Clemens Stroppel hat am Sonntag die neuen Glocken für die Rottenburger Sülchenkirche geweiht.

Rottenburg am Neckar

Foto: Hans-Dieter Stark

Mehr als 200 Menschen waren in die Sülchenkirche gekommen, um die feierliche Zeremonie der Glockenweihe mitzuerleben.

Die Gläubigen feierten mit Dompfarrer Harald Kiebler die Eucharistie. Er war mit Sülchen-Architekt Georg Eckert und Glockenspender Wilfried Ensinger bereits dabei, als die Glocken vor rund zwei Wochen gegossen wurden. Vor dem Guss sprach Kiebler einen Segen. 

In Erinnerung an verstorbene Ehefrau

Generalvikar Clemens Stroppel zelebrierte am Sonntag die Weihe. Er besprengte die geschmückten Glocken mit Weihwasser, hüllte sie in Weihrauch und salbte sie mit Chrisam. Dann schlug er sie an.

Die größere a'-Glocke ist der heiligen Martha gewidmet. Martha war die ältere Schwester der Maria von Bethanien und gehörte zum engeren Freundeskreis Jesu. Sie gilt als Patronin der Häuslichkeit und Fürsorge. Und sie soll an Martha Ensinger erinnern, die verstorbene Ehefrau des Rottenburger Unternehmers.

Träger des Silvesterordens

Wilfried Ensinger, Träger des päpstlichen Silvesterordens, hat die beiden Glocken samt Glockenstuhl gespendet.

Die kleinere e''-Glocke ist Sankt Meinrad gewidmet, dem Heiligen aus Sülchen. Meinrads geistliches Leben war geprägt von strenger Askese und großer Gastfreundschaft. Nach ihm ist das Kloster Einsiedel im Kanton Schwyz benannt.

Glocken hängen in der Kirche

Weil der Glockenstuhl noch saniert werden muss, hat Architekt Eckert für die Weihe und die Zeit danach ein Holzgestell konstruiert, in dem Martha und Meinrad nun seitlich vor der Altarinsel hängen. Dort können sie in den kommenden Wochen noch besichtigt werden.

Die Glocken werden gegossen

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